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Prognos-Studie belegt: Deutschlands Südwesten hat beste Zukunftsaussichten
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Im globalen Wettbewerb sind insbesondere technologie- und wissensintensive Produkte und Dienstleistungen von entscheidender Bedeutung. Die Schweizer Prognos AG, die seit 1959 europaweit Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft berät, hat mit einem neuen Zukunftsatlas Branchen und Standorte ermittelt, die besonders von kommenden Wachstumsphasen profitieren werden.
Sehr gute Zukunftsaussichten weisen danach Branchen auf, die durch eine hohe Integration in den Weltmarkt gekennzeichnet sind, industrierelevante Querschnittstechnologien anbieten und durch Forschung & Entwicklung im hohen Ausmaß Produkt- und Prozessinnovationen generieren. "Bundesweit arbeiten heute schon knapp 30 Prozent der Beschäftigten in diesen Wirtschaftsbereichen", ermittelte Studienleiter Peter Kaiser. Neben der Gesundheitswirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie den Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen gehören dazu auch Logistik, Fahrzeugbau und Maschinenbau. Letztere sind zwar von der aktuellen Wirtschaftskrise hart getroffen, behalten aber laut Prognos ihre Relevanz als Leitbranchen der deutschen Wirtschaft. Dabei seien für die langfristigen Zukunftsaussichten weniger die kurzfristigen Absatz- und Umsatzschwankungen entscheidend, als vielmehr der Grad der Technologie- und Wissensintensität.
Für die DESMA ist dabei sehr erfreulich, dass sich diese Zukunftsfelder besonders stark in Süddeutschland und in den Großstädten wiederfinden würden. So sieht die Prognos-Studie die Achse Frankfurt - Stuttgart - Bodensee als eine der Spitzenregionen, in der sich insbesondere die Branchen Maschinenbau und Gesundheitswirtschaft manifestieren. Viele kleine und mittelständische Betriebe - oft familiengeführt - haben sich in einer Nische zu Weltmarktführern, mit hohem Exportanteil emporgearbeitet. Ihnen räumt Prognos nach der Krise beste Zukunftschancen ein. Dabei markiert der Kreis Tuttlingen, in dem die DESMA-Gruppe ihren deutschen Standort hat, sogar Rang 12 von insgesamt 413 Kreisen und kreisfreien Städten.
Der durchschnittliche deutsche Maschinenbauer beschäftigt 154 Personen. Zusammengenommen ist die Branche der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber nach der Autoindustrie. DESMA beschäftigt im Kreis Tuttlingen 250 Personen, wurde 1965 als Familienbetrieb gegründet, bis es über die Klöckner Maschinenbaugruppe 2007 zum Salzgitter-Konzern kam.
Weitere Informationen zur Studie im Internet unter www.prognos.com/zukunftsatlas »
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