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Neuigkeiten
Welchen Stellenwert haben Energieeinsparungen beim nachhaltigen Wirtschaften wirklich? Mit Aktionismus können vermeintliche Sparaktionen sehr teuer werden.
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Keine Frage, der schonende Umgang mit Ressourcen ist wichtig und richtig. Deshalb suchen Experten gerade bei energieintensiven Prozessen
wie dem Spritzgießen nach Energieeinsparpotentialen. Doch was beim Thermoplastspritzgießen sinnvoll ist, muss nicht
zwangsläufig für die Elastomerverarbeitung zutreffen. Hier senkt ein effizienter Materialeinsatz die Kosten weitaus wirkungsvoller, wie
DESMA anhand verschiedener Beispiele nachweist. Dazu ein paar Zahlen:
In der Elastomerverarbeitung verbrauchen die Antriebe etwa ein Drittel der eingesetzten Energie; die Werkzeugheizung/Temperierung zwei Drittel.
Bei den Artikelkosten macht der Energieanteil durchschnittlich nur etwa ein bis vier Prozent aus. Der Materialanteil kann in den Artikelkosten
hingegen zwischen 50 und 70% betragen. Erfolgt die Verarbeitung nun mit einem klassischen Heißkanalwerkzeug, kann - je nach Produkt - allein
der Abfallanteil zwischen 10 und 70% des Materialeinsatzes ausmachen.
Schon diese Zahlen verdeutlichen die Relationen. Als Systemlieferant betrachtet DESMA jedoch grundsätzlich das
gesamte Fertigungssystem. Und da wird es spannend, denn unter Berücksichtigung der Kaltkanaltechnik
machen die Materialeinsparungen schnell ein Mehrfaches dessen aus, was durch Energieeinsparungen überhaupt möglich
ist. Zwei Beispiele, die vollautomatische Herstellung von O-Ringen aus NRB und die Fertigung von NR-Gummi-Metall-Buchsen
finden Sie im nachfolgenden Fachartikel.
>> Fachartikel
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