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Neuigkeiten
Hochdruck-Spritzaggregate als Problemlöser
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Probleme kennen DESMAs Entwickler eigentlich nicht, denn dort nennt man scheinbar unlösbare Aufgaben
eine Herausforderung. Vor einer solchen stand der führende Anlagenbauer für die Elastomerindustrie
vor etwa zwei Jahren. Grund: Der Automobilmarkt verlangte nach sparsameren Fahrzeugen. Um den Verbrauch zu senken,
ohne dabei auf allzu viel Leistung zu verzichten, setzte man auf weniger Hubraum. Die so erzielte
Verbrauchsminimierung hatte freilich Nebenwirkungen in Form von mehr Wärmeentwicklung im Motor. Dieser
wiederum waren die Dichtungselemente alter Bauart nicht mehr gewachsen. Die Frage nach einem Material, das der
thermischen Belastung standhält, beantworteten die Mischungshersteller mit Fluorkautschuk (FKM) einer
hitzebeständigen Mischung aus wenig Gummi und viel Steinmehl. Und nun kam die Herausforderung zu DESMA:
Wie verarbeitet man diese hochviskose Mischung, die zudem um den Faktor 25 teurer ist als Gummi und deshalb
sparsam verwendet werden muss? Die Antwort aus der Technologieschmiede heißt Hochdruckspritzguss kombiniert
mit abfallarmer Kaltkanaltechnik. Seit die Hochdruck-Spritzaggregate, die das FKM mit 3300 bar in den
FLOWCONTROL-Kaltkanal pressen, vor etwa einem Jahr in Serie gingen, brummt die Nachfrage. Nicht nur, weil der
Hochdruck-Spritzguss die derzeit einzige Möglichkeit ist, die hochviskose Mischung vernünftig zu
verarbeiten. "Das Thema Abfallminimierung spielt bei Kilo-Preisen von 50-100 Euro eine große Rolle",
weiß Vertriebsleiter Harald Schmid. Und da kann DESMA mit ihrer FLOWCONTROL-Kaltkanaltechnik punkten,
die den Materialabfall durch Artikeldirektanspritzung auf ein Minimum reduziert. Als Problemlöser haben
sich die Hochdruck-Spritzaggregate bereits mehrfach im Praxisbetrieb bewährt.
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