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Neuigkeiten
DESMA eröffnet Formenbau an ihrem nordamerikanischen Standort in Hebron / Kentucky
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Dank einer unlängst getätigten Investition von 1,1 Millionen US$ in Ausstattung, Infrastruktur und Systemen kann die Firma DESMA nun auch bei ihrem Tochterunternehmen in Hebron / Kentucky Formen, Standard- und FlowControl-Kaltkanäle produzieren.
Vor dem Hintergrund eines wachsenden Formengeschäfts stand für die DESMA die Notwendigkeit fest, vor Ort Werkzeuge für ihre Kunden herzustellen. Im Sommer 2007 definierte die DESMA-Geschäftsleitung einen Plan für Investitionen, Personalbedarf und Umbaumaßnahmen an diesem Standort. Mit dem heutigen Bericht ist der neue Formenbau voll funktionsbereit.
Der neue Formenbau wird von Derek Langtry geleitet, der zuvor als Verkäufer im Mittleren Westen der USA für DESMA tätig war. Langtry arbeitet seit 10 Jahren für DESMA und blickt auf eine 15-jährige Erfahrung in der Gummiindustrie zurück. "Derek war die ideale Besetzung, um dieses neue Projekt aufzubauen. Er weiß sehr genau, was für die Konstruktion und Produktion von Werkzeugen für unsere Kunden notwendig ist", sagt Scott Early, Geschäftsführer von KDE Sales & Service, Inc.
Um eine hohe Qualität der herzustellenden Werkzeuge zu garantieren, investierte DESMA in neue Bearbeitungszentren mit speziellen Eigenschaften:
- Ein vertikales Bearbeitungszentrum in sehr robustem Design, das 1 m x 1,3 m große Werkzeugplatten mit höchster Genauigkeit bearbeiten kann. Damit ist es DESMA möglich, Werkzeuge für Maschinen bis zu 7.000 kN herzustellen.
- Ein horizontales Drehzentrum mit Mehrachsbearbeitungssystem, um Komponenten für den Kaltkanal und Nesteinsätze aus gehärtetem Stahl zu produzieren.
- Eine Schleifmaschine für große Oberflächen, um alle Werkzeugplatten im Hause schleifen zu können.
Was den DESMA Formenbau aber einzigartig macht, ist die Möglichkeit, die dort konstruierten und produzierten Formen sofort an Ort und Stelle auf den zur Verfügung stehen Vorführmaschinen zu testen. Üblicherweise hält DESMA vertikale und horizontale Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 25 bis über 700 US-Tonnen mit unterschiedlichen Schussvolumen auf Vorrat. "Seit Jahren bedienen wir den Markt auf diese Weise, indem wir für unsere Kunden bestimmte Maschinen vorrätig halten. Nun können diese Maschinen zum Testen der Formen, die wir bauen, genutzt werden" sagt Early. "Wenn ein Kunde ein Werkzeug von DESMA bekommt, dann hat er ein Werkzeug mit eingestellten Angüssen und Entlüftungen, ein Werkzeug, das auf Spritzgießmaschinen getestet wurde, die der kundenseitigen Produktionsausstattung ähneln oder oft sogar identisch sind. Das gibt den Kunden ein hohes Maß an Gewissheit für eine schnelle und effektive Inbetriebnahme".
Der DESMA Formenbau in Nordamerika profitiert auch von der fünfzehnjährigen Erfahrung in Formendesign und Formenbau seiner Muttergesellschaft in Deutschland. Wie dort wird auch im nordamerikanischen Formenbau das System Unigraphics eingesetzt. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass DESMA in Nordamerika eine gemeinsame Datenplattform mit DESMA in Deutschland eingerichtet hat, damit neue und bestehende Werkzeugkonzepte runter- bzw. hochgeladen werden können. "Wir haben Zugriff auf die langjährige Erfahrung, die in unserem Werk in Deutschland zur Verfügung steht" führt Early aus. Um den Übergang in diesen neuen Bereich zu unterstützen, wurde ein erfahrener Werkzeugkonstrukteur von DESMA Deutschland nach DESMA USA entsandt. Außerdem werden mehrere Maschinenführer und CAM Programmierer aus der Region eingestellt.
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