

Die Interplastica in Moskau war für die DESMA eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. Vom 24. - 27. Januar traf sich die Branche im Expocenter, wobei ein Großteil der Messebesucher aus Russland und den früheren GUS-Staaten kam. Seit Jahren verzeichnet die DESMA steigende Besucherzahlen auf ihrem Messestand.
Wo früher das Hauptinteresse auf Infrastrukturprojekten und Rohstoffgewinnung lag, ist jetzt eine deutliche Anfragenzunahme aus dem Automobilbereich zu verzeichnen. Dies liegt sicherlich an der staatlich vorgeschriebenen Fertigungstiefe, die im Land verbleiben muss. Speziell internationale Automobilkonzerne sind dadurch gezwungen, ihre Zulieferteile innerhalb Russlands zu beziehen. Das bietet natürlich sowohl den lokalen als auch den international aktiven Automobilzulieferern neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Nach wie vor ist die Unternehmensgründung in Russland kein einfaches Unterfangen und mit viel Bürokratie verbunden. Dennoch sind Russland und die angrenzenden Länder eine Region mit großem Wachstumspotential.
Die DESMA ist bereits seit Jahrzehnten auf dem russischen Markt aktiv und bestens etabliert. Neben einem Verkaufsbüro ist auch ein eigener Servicestützpunkt vorhanden, um einen schnellen und kompetenten Service sicherzustellen.
Wir werden weiterhin an der Entwicklung und Gestaltung des GUS-Marktes teilhaben, um, u. a. durch die sich bietenden Chancen im Automobilzulieferbereich, erfolgreich Volumenanteile hinzuzugewinnen. Im Bereich Hochspannungstechnik für die Elektroindustrie und Spezialanlagen für die Statorenfertigung ist die DESMA seit vielen Jahren auch in Russland Marktführer. Im Automobilbereich sehen wir jedoch das bedeutendste Wachstumspotential, welches allerdings nur schnell dadurch gehoben werden kann, wenn seitens der Regierungen entsprechende Programme zur zuverlässigen Devisenbeschaffung und für Kunden wie Lieferanten akzeptable Konditionen rasch umgesetzt werden.