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30. Sep. 2013

K-Messe: Die InnoLounge. Treffpunkt der Experten

Sehr geehrte Geschäftspartner, verehrte Kunden, liebe Freunde,

der zunehmende Termin- und Wettbewerbsdruck, die wachsende Komplexität und schnelle Veränderung unseres Geschäfts, die Prozessoptimierung, die schneller und perfekter  beherrscht werden muss und – in der Natur der Sache liegend - kein Ende findet, anspruchsvoller werdende Kunden, Gesellschafter und Mitarbeiter. Überall neue Herausforderungen, die von den Themen Performance, Produktivität und Profitabilität beherrscht werden. Themen, denen es sich gilt, im sportlich fairen und positiven Sinne zu widmen.

Performance. Produktivität. Profitabilität. Begriffe, die wir aber auch wohl überlegt zum – durchaus provozierendem - Leitthema unseres Auftritts zur K-Messe 2013 gewählt haben. Begriffe, die für Erfolg, Leistung und Gewinn stehen. Begriffe, die unser Denken und Handeln bestimmen, um gezielt dazu beizutragen, dass Sie Ihren beruflichen und unternehmerischen Erfolg, Ihre Leistungsfähigkeit und Ihren Gewinn heute und morgen sichern können. Nur wenn Sie mit unseren Produktionssystemen und Dienstleistungen stets erfolgreicher werden können, werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern.

In diesem Sinne haben wir für Sie das Beste aus unserem Hause zur Präsentation auf der K-Messe vorbereitet.
Hier eine Auswahl der von uns präsentierten Innovationen:

  • Die Weltpremiere unseres FlowControl-PressureSense, welches live auf unserer S3 400t BENCHMARK vorgeführt wird. Das FlowControl-PressureSense schließt die Kaltkanaldüsen in Abhängigkeit vom Forminnendruck. Somit werden Chargenschwankungen insbesondere bei Einlegeteiltoleranzen ausgeglichen, empfindliche Einlegeteile vor Beschädigungen geschützt und der Füllgrad der Kavitäten wiederholgenau gesteuert.

  • Live und in Farbe zeigen wir auf der horizontalen S3 300t SEALMASTER den temperierten ITM-Topf ZeroWaste zur angussfreien Direktanspritzung von Präzisionsartikeln in Verbindung mit dem formintegrierten Vakuumsystem zur schnellen Vorevakuierung.

  • In Verbindung mit dem ZeroWaste zeigen wir darüber hinaus unseren mit der Fa. NELA entwickelten MoVis Oberflächenscanner für die Formenzustands- und Entformkontrolle.

  • Die Welturaufführung unseres E-Trainings zum autodidaktischen Lernen des Spritzgießens und seines verfahrens-, produktions- und materialtechnischen Umfelds in Verbindung mit der

  • Vorstellung unseres Handbuchs  „Grundlagen des Spritzgießens von Elastomeren“.

  • Unser intuitiv bedienbares Visualierungstool DRC 2020 HT remote mit TeamViewer mit dem Stand der Technik entsprechenden 1:1 Anbindungen an Smartphone und Tablet Computer, EnergyControl zur Optimierung des Energieverbrauchs und SetupAssist zur Vereinfachung der Maschineneinstellung und –rüstung in Verbindung mit Verfahrensanweisungen.

  • PropterLight zur smarten Regelung der Prozesskonstanz.

  • NoBus zur drahtlosen Vernetzung von bis zu 50 Spritzgießmaschinen, um komplexe und aufwändige Produktionsinformationssysteme zu vermeiden, zu ergänzen oder zu ersetzen.

  • ServoGear zur geräuscharmen Reduzierung des Energieverbrauchs des Hydraulikantriebs, Erhöhung der Fahrgeschwindigkeiten und Präzisionsgenauigkeit der Bewegungsabläufe. 

  • ActiveFeed zur Erhöhung der Betriebssicherheit durch die aktiv angetriebene Streifenzufuhr.

  • EcoSilence Temperierung zur drastischen Einsparung von Heiz- und Kühlenergie bei gleichzeitig höherer Standzeit und geräuscharmen Betrieb.

Die Zeit bei uns ist bestimm gut investiert, um miteinander auch über den Erfolg von morgen zu sprechen. - Wir freuen uns auf ein Treffen mit Ihnen in der DESMA InnoLounge, dem Treffpunkt der Experten in Halle 16, Stand Nr. F56!


Bis hierher vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und auf ein Wiedersehen in Düsseldorf! 


Ihr Team von der DESMA

P.S. Bitte auch vormerken: Die Rubber Expo in Cleveland

22. Jul. 2013

Save the Date: DESMA auf der K Messe Düsseldorf

Mit unserem Know-how die innovativen DESMA Systemlösungen und Technologien noch intensiver nutzen. Wie?

Das können Sie am DESMA Messestand, Halle 16 F56, auf der K-Messe 2013 erfahren. Erleben Sie hier die DESMA Highlights und Innovationen – und holen Sie sich Ihren Schlüssel zu mehr Performance, Produktivität und Profitabilität in der Elastomerverarbeitung!
Ihre persönliche Einladung mit allen weiteren Details folgt demnächst.

Wir freuen uns schon auf Sie in Düsseldorf!

22. Jul. 2013

Weit weg, aber auch im Visier: Neue Vertretung für Australien, Neuseeland und Argentinien

Es macht uns unheimlich viel Spaß, in 46 Ländern aktiv zu sein. Auch deshalb ist es uns eine besondere Freude, Ihnen unsere Repräsentanten für Australien, Neuseeland und Argentinien vorstellen zu dürfen:

In Argentinien vertritt uns Raul Villarroel, der sich seit 2007 auf die Gummibranche spezialisiert hat.

Kontaktdaten Hr. Villarroel:
Tel.: +54 3543 422060
Mail: desma.argentina@remove-this.gmail.com

In Australien und Neuseeland werden wir von PBE-Roboplas Australia Pty.Ltd. – Francis Frutschi und seinem Team  betreut. Francis Frutschi ist seit 1997 erfolgreich in der Gummibranche unterwegs.

Kontaktdaten Hr. Frutschi:
Tel.: +61 2 96746511
Mail: Sales@remove-this.pbe-roboplas.com.au

22. Jul. 2013

Messerückblick: PLASTPOL in Kielce, Polen

Impressionen von unserem Messebesuch auf der PLASTPOL vom 07 - 10. Mai 2013!

 

 

22. Jul. 2013

Firma Karl Kühnlein GmbH – Der Spezialist in der Nische

Die Fa. Kühnlein fertigt in Mammendorf westlich von München mit über 50 Mitarbeitern Gummi-und Kunststoffprodukte für eine Vielzahl weltweiter Kunden aus allen Industriezweigen.
Vom Serienteil mit 2 Millionen Jahresbedarf für  den Automobilhersteller über Mittelserien für die Medizintechnik bis hin zum Spezialteil mit Stückzahl reicht die sehr große Palette an Teilen. Dabei werden fast alle am Markt verfügbaren Kunststoff-, Gummi - und Silikonqualitäten in verschiedenen Herstellverfahren verarbeitet.

1949 zunächst als Handelsunternehmen von Karl Kühnlein in München gegründet, hat sich das bis heute familiengeführte Unternehmen unter der Leitung der beiden Nachkommen Heike Fink und Klaus Kühnlein in den letzten Jahrzenten zu einem expandierenden Mittelständler mit Hang zu Speziallösungen entwickelt.
1990 wurde mit einem Neubau in Mammendorf der Expansion Rechnung getragen und der bis dahin noch existierende zweite Standort Puchheim integriert. Man ist allerdings jetzt schon wieder an der räumlichen Kapazitätsgrenze angelangt und will 2014 weiter expandieren.

Die Firma Kühnlein deckt das ganze Spektrum ab. Von der Projektierung, dem Anfertigen von Musterwerkzeugen über Nullserien bis hin zur automatisierten Großserie. Zertifiziert ist Kühnlein nach den gängigen Normen.
Kühnlein bietet alle üblichen Fertigungsverfahren von Kunststoff-Spritzguss über das Gummipressen zum Gummi- und Silikonspritzgießen. Insgesamt sind 14 Anlagen in der Gummi-Spritzgussabteilung im Einsatz sowie 5 Thermoplast-Spritzgießmaschinen.
Im Rahmen der Neuanschaffung einer servoangetriebenen DESMA 968.160 ZO (S3) Mitte 2012 wurde Klaus Kühnlein von DESMA Gebietsleiter Deutschland Süd, Peter Hurrle, zu seinen Erfahrungen mit der energiesparenden Spritzgießmaschine interviewt.


Herr Kühnlein, wie bewerten Sie die aktuelle Marktlage und wie definiert sich Fa. Kühnlein im globalen Markt?

Die jeweils aktuelle Marktlage ist für uns nicht so maßgebend; dadurch, dass  wir mit den Bereichen Medizintechnik, Automobil und Industrie gut aufgestellt sind, gleichen sich Schwankungen im einen oder anderen Bereich immer wieder aus.
Wir definieren uns durch Sonderlösungen in jeglicher Stückzahlkonstellation und werden auch in Zukunft auf den Standort Deutschland fixiert bleiben.
Wir wollen dem allgemeinen Trend ‚“noch mehr, noch größer“, nicht hinterherlaufen, sondern Speziallösungen hier in Deutschland fertigen, Kundenwünsche umsetzen und realisieren sowie die Kunden bei Problemen unterstützen. Dabei werden Neuentwicklungen über den Prototypenbau bis hin zu den Serien, die Kunden unterstützen, produziert; die dabei hergestellten Präzisions- und teilweise auch Mikroteile aus hochwertigen Materialen werden weltweit mit Schwerpunkt Europa vertrieben.


Welche Anstrengungen/Schwerpunkte  unternehmen bzw. setzen Sie, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu agieren?

Hochqualifizierte Mitarbeiter einsetzen und natürlich die eigene Ausbildung weiterentwickeln bzw. verbessern, denn nur dies ist die Grundlage, um wirklich gute Produkte auf den Markt zu bringen und Prozesssicherheit bei der Herstellung zu gewährleisten.
Dazu braucht man natürlich auch einen Maschinenlieferanten, der das dafür  notwendige Equipment liefert, das störungsfrei funktioniert.
Für uns ist es extrem wichtig, dass wir auf Kundenwünsche flexibel reagieren können. Hier muss man auch die Materialien mit berücksichtigen, die modifiziert oder neu auf den Markt kommen, um dann die Spritzgießmaschine entsprechend auf die sich ändernden Gegebenheiten einzustellen – mit DESMA Maschinen sind wir dazu jederzeit in der Lage. Hier muss man immer auf dem neuesten Stand bleiben, um nicht einen Trend zu verschlafen.

Seit 1997, also seit über 16 Jahren, setzen Sie auf DESMA Spritzgießmaschinen, was waren Ihre damaligen Beweggründe?

Einen europäischen Lieferanten bzw. einen deutschen Lieferanten auszuwählen, nach Möglichkeit in erreichbarer Nähe, um optimalen Kundenservice zur Verfügung zu haben – den wir auch so haben und auch schätzen.

Es ist für uns ein sehr wesentlicher Punkt, dass die Maschinen ohne größere Ausfallzeiten laufen, da wir solche Stillstände über mehrere Wochen nicht akzeptieren können. Hier rächt sich dann eine vermeintlich günstigere Maschineninvestition als Bumerang im späteren Produktionsalltag.

 


Wie sehen Sie DESMA in ihrer Entwicklung in den vergangenen Jahren?

Die Fa. DESMA sehen wir als Partner, der Sondermaschinen nach Kundenwunsch baut, der im Prinzip versucht, jeden Kundenwunsch nach Möglichkeit zu erfüllen.
Die DESMA bringt permanent eigene Innovationen in ihre Maschinen ein und stellt damit für uns seit vielen Jahren ein interessanter Partner in dem Bereich Elastomerverarbeitung dar.


Im vergangenen Jahr haben Sie sich aus der neuen S3 Baureihe eine 160-t-Maschine angeschafft, was waren Ihre Beweggründe dafür?

Die schöne Farbe: Grau; ja als Künstler darf ich das wohl so sagen!
Nein, der wesentliche Entscheidungsgrund für die S3-Maschine war eigentlich das neue Schneckenaggregat mit der hydraulischen Rückstromsperre PlastControl, was für uns sehr wichtig ist. Da wir häufige Materialwechsel aufgrund kleinerer und mittlerer Stückzahlen haben, sind  sehr kurze Materialrüstzeiten enorm wichtig, denn sie reduzieren die Rüstkosten erheblich – mit dem neuen Spritzaggregat haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Die Neuentwicklung ActiveFeed  hat uns in die Lage versetzt, dass ein Großteil der in der Vergangenheit schwierig einzuziehenden Gummimischungen, jetzt wesentlich besser zu verarbeiten ist.
Eine weitere Verbesserung ist die stabilere Bauart des Spritzaggregates, um größere Stopfvorrichtungen dranhängen zu können.
Mit den Vorteilen des servohydraulischen Antriebes und der ersichtlichen Positioniergenauigkeit – läuft die Maschine sauberer.
Was fasziniert, ist die fast lautlose Arbeitsweise, im Verhältnis zur normalen hydraulischen Maschine surrt sie nur noch, was natürlich auch das Betriebsklima für die Mitarbeiter entschärft. Lärm am Arbeitsplatz ist auf Dauer unangenehm bzw. gesundheitsschädlich. Dies alles ist mit ein Grund, in Zukunft weiter in die Richtung servoangetriebener Maschinen zu gehen. Nicht nur von der Energieseite her betrachtet – ein wesentlicher Punkt in unseren Augen –, sondern auch von der Lärmbelastung.


Haben sich Ihre Erwartungen an die neue S3 Generation erfüllt?

Diese Frage kann man eindeutig mit „Ja“ beantworten. In puncto Mehrkosten zwar ein höherer Aufwand, aber die Vorteile, die man dadurch hat, sind auf jeden Fall gerechtfertigt.


Welche weiteren Innovationen würden Sie sich seitens DESMA für die Zukunft wünschen?

Dass sie in ihrer Innovationstätigkeit nicht nachlässt und den Kunden auch in Zukunft in die Lage versetzt, konkurrenzfähige Produkte mit dem Equipment aus dem Hause DESMA herzustellen.


Inwieweit spielen die Energiekosten in Hinblick auf ein mögliches Einsparpotential bei der S3-Baureihe von ca. 30 % eine Rolle?

Sicherlich ist Energieeffizienz ein wesentlicher Faktor im Gesamtkostenpaket betrieblich gesehen, doch noch ist es der geringere Anteil in Relation zu den Lohnkosten. Wichtiger ist, dass eine Maschine gut und schnell funktioniert, da kann man mehr Potenzial herausholen. Die Energiekosten sind momentan auch mit der aktuellen Preissteigerung keine schöne Sache, aber gegenüber den Lohnkosten immer noch auf Platz zwei. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass wir an vielen Maschinen noch Handbedienung haben und dadurch gegenüber einem Verarbeiter mit automatisierter Fertigung aktuell noch einen etwas anderen Blickwinkel auf das Thema Energie haben. Deshalb kann man nicht alle Gummiverarbeiter über einen Kamm scheren. Nichtsdestotrotz liegt hier mit Sicherheit, je nach Fertigung, noch ein zu hebendes Potenzial.


Herr Kühnlein, wie wir wissen, sind Sie, neben Ihrer Funktion als Geschäftsführer der Karl Kühnlein GmbH, auch seit vielen Jahren in der Kunstszene in und um München aktiv. Welche Synergien können sich aus dem Job als Chef einer Gummifirma und als Kunstschaffender ergeben?

Ganz einfach gesagt: „Die Kreativität ist das Wichtigste!“ Dies braucht man bei beiden Bereichen, um weiterzukommen …

Vielen Dank Herr Kühnlein für Ihre interessanten Antworten. Wir vom DESMA Team wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und attraktive Projekte, bei welchen wir unsere Erfahrung und Kompetenz in Form von innovativen DESMA-Produkten mit einbringen dürfen.

Unter dem informativen Internetauftritt der Firma Karl Kühnlein GmbHwww.kuehnlein-gmbh.de – finden Sie weitere Informationen.

22. Jul. 2013

Hidden Champions – Aufbruch ins Reich der Mitte

Ein Beitrag aus dem Jahrbuch 2012 - 2013 der DCW (Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung e.V.) von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon.

Zur Rolle Chinas in Globalia

Globalia nenne ich die globalisierte Welt der Zukunft. Wer meint, die Globalisierung sei bereits weit fortgeschritten, der irrt. Die Globalisierung hat gerade erst begonnen und nimmt weiter Fahrt auf. Die zukünftige Bedeutung der Globalisierung lässt sich schwerlich überschätzen.

Die globale Musik im Jahre 2025 wird nach wie vor in den USA und in Europa spielen. Aber China kommt als sehr wichtiger dritter Spieler hinzu. Aus der bipolaren Bühne USA-Europa wird eine tripolare mit China als drittem Pol. Man kann auch von einer multipolaren Welt des Jahres 2025 sprechen, wobei neue Pole wie Brasilien und Indien aber ein deutlich geringeres Gewicht haben als der dritte Pol China.

Es ist hilfreich, diese absoluten und rangmäßigen Positionen der einzelnen Regionen zu verstehen. Bei der Auswahl und Bearbeitung von Märkten geht es jedoch nicht nur um die Marktgröße, die wir durch das Bruttoinlandsprodukt messen, sondern auch um das Wachstum eines Marktes. Marktanteile lassen sich bekanntlich leichter in wachsenden als in stagnierenden Märkten gewinnen. In der folgenden Abbildung werden deshalb beide Komponenten, Marktgröße und Marktwachstum, betrachtet.

Diese erweiterte Betrachtung führt zu wichtigen Erkenntnissen:

  • China hat den mit Abstand größten Zuwachs. Das ist nicht überraschend.

  • Die USA liegen im Zuwachs des BIP an zweiter Stelle und weit vor Indien und Brasilien. Das Startniveau spielt eben eine große Rolle, die ausschließliche Betrachtung von prozentualen Wachstumsraten kann leicht in die Irre führen.

  • Auch die EU weist einen beachtlichen Zuwachs auf, der ebenfalls über demjenigen von Indien und Brasilien liegt.

Zusammenfassend ergibt sich hieraus, dass deutsche Unternehmen generell zwei Prioritäten verfolgen müssen. Die erste Priorität ist die Sicherung der Marktpositionen in den hochentwickelten Märkten Europas und Amerikas. Als zweite Priorität ist der Aufbau von starken Marktpositionen vor allem in China, und nachfolgend in Indien und Brasilien zu nennen.

Es sei betont, dass es sich hier um eine gesamtwirtschaftliche und keine branchenbezogene Analyse handelt. Für einzelne Branchen können die Entwicklungen völlig anders ausfallen. Schon heute ist China und nicht die USA für viele Produkte der größte Markt. Beispiele dazu folgen später.

China im Vergleich

Bei Asien denkt man heute vor allem an China und Indien. Mit rund 2,6 Milliarden Menschen stellen diese beiden Länder 62 Prozent der Bevölkerung Asiens, die insgesamt bei 4,2 Milliarden liegt. China und Indien werden wegen ihrer ähnlichen Bevölkerungszahlen gerne in einem Zug genannt und als ähnlich angesehen. Doch das ist eine grobe Fehlwahrnehmung. Im Hinblick auf ihre Rolle in der Weltwirtschaft, ihren Entwicklungsstand und ihre Gesellschaften sind diese beiden Länder äußerst verschieden. Deshalb ist ein Vergleich sehr erhellend, insbesondere für die Beurteilung der Rolle Chinas. Das Über-einen-Kamm-Scheren rührt offenbar aus der Ähnlichkeit von Bevölkerungszahl und Wachstumsraten. Doch das sind auch schon die wichtigsten Parallelen. Man könnte sogar behaupten, dass China und Indien vor 35 Jahren wirtschaftlich ähnlicher waren als heute. In den siebziger Jahren lag das Pro-Kopf-Einkommen in beiden Ländern auf vergleichbarem Niveau. Seitdem hat es sich in China etwa verneunfacht, in Indien hingegen nur versechsfacht. Für 2010 übertrifft das chinesische Bruttoinlandsprodukt pro Kopf mit 4.382 Dollar das indische, das nur 1.632 Dollar erreicht, um mehr als das Zweieinhalbfache. Aber holt Indien nicht auf? Nicht wirklich! Oder: Zumindest bisher nicht! Von 2000 bis 2010 hat sich der Vorsprung Chinas sogar vergrößert, und zwar sowohl prozentual als auch absolut. In jedem einzelnen dieser Jahre war die reale Wachstumsrate des Bruttoinlandproduktes in China höher als in Indien. In den letzten Jahren hat sich sogar der prozentuale Abstand im Bruttoinlandsprodukt pro Kopf erhöht. Diese Tendenz wird sich im nächsten Jahrzehnt fortsetzen. Es sei denn, China fällt im Wachstum stark zurück und Indien erreicht deutlich höhere Wachstumsraten.

Eklatant sind auch die Unterschiede im Außenhandel. China exportierte 2010 Waren im Wert von 1.578 Milliarden Dollar und belegte damit Rang 1 der Exportnationen. Indiens Exporte erreichten in 2010 mit 220 Milliarden Dollar weniger als ein Siebtel des chinesischen Wertes. Während China ein positives Handelsbilanzsaldo von 182 Milliarden Dollar aufweist, liegt Indien mit 48 Milliarden Dollar im Minus. Diese Zahlen zeigen, dass beide Länder völlig unterschiedlich in die Weltwirtschaft integriert sind. Selbst die Berücksichtigung der indischen Dienstleistungsexporte ändert dieses Bild nicht wesentlich.

Sehr groß sind auch die Unterschiede zwischen den beiden Ländern im Bereich der Bildung. Nur 17 Prozent der Chinesen sind Analphabeten, hingegen 40 Prozent aller Inder. Die gute Bildung ist einer der Gründe dafür, dass zahlreiche deutsche Unternehmen, darunter viele Hidden Champions, in China Forschungs- & Entwicklungszentren ansiedeln.

China hat beim Ausbau einer modernen Infrastruktur einen riesigen Vorsprung. Die in der Architektur futuristischsten Städte der Welt findet man heute in China – Peking nach den Olympischen Spielen 2008, Shanghai nach der Expo 2010. Diese Städte sind zu Leuchttürmen moderner Infrastruktur geworden. Das ist weithin bekannt. Ins Staunen kommt man aber auch immer wieder, wenn man in China eine der über 50 Städte mit mehr als einer Million Einwohnern besucht. Diese Städte sind – zumindest in den Zentren – oft gleichermaßen modern wie die Megacities. Außerdem verfügt China über ein weit ausgebautes Netz an Autobahnen und Hochgeschwindigkeitsstrecken. Da deutsche Hidden Champions stark im High-Tech-Bereich engagiert sind, haben solche Entwicklungen für sie hohe Bedeutung.

Wenn man von den riesigen Staatsunternehmen und vor allem landesintern aktiven Firmen wie China Mobile, Post, Banken etc. sowie den relativ wenigen Großunternehmen wie Lenovo, Huawei oder Haier absieht, dann ist China stark durch Mittelständler geprägt. So stammen 68 Prozent aller chinesischen Exporte von Firmen mit weniger als 2.000 Mitarbeitern.1 China hat insofern eine gewisse Strukturähnlichkeit mit Deutschland.

Die Big Players sind heutzutage überall anzutreffen. Aber auch bei international aktiven Mittelständlern und insbesondere den Hidden Champions gibt es bereits heute eine sehr starke Präsenz in China. Manche Unternehmen sind sogar entschlossen, China zu ihrem zweiten Heimatmarkt zu machen, und handeln entsprechend. Getrag, ein führender Getriebehersteller, will den Umsatz in China von 276 Millionen Euro im Jahr 2011 auf eine Milliarde in 2016 steigern.2 Und die Relationen werden sich weiter zu Gunsten Chinas verschieben. Bis 2015 soll die Kapazität der chinesischen Autofabriken auf 37 Millionen Fahrzeuge pro Jahr steigen. Zum Vergleich: In Europa werden derzeit 13 Millionen Autos verkauft.3
Gerade auch bei Luxusprodukten nimmt die Bedeutung des chinesischen Marktes rapide zu. Im Jahre 2011 stieg der Export von Schweizer Luxusuhren nach China um 49 Prozent, China wurde damit zum drittwichtigsten Markt der Welt. Der größte Markt für diese Produkte ist Hongkong, seinerseits ein Teil Chinas, noch vor den USA.4 Doch der Luxusgüter-Markt wird in China weiterhin rasant wachsen, laut einer Prognose von McKinsey sogar um 18 Prozent pro Jahr bis 2015.5 

Ferdinando Beccalli-Falco, Chef von General Electric International, sagte: »Wir müssen chinesischer werden als die Chinesen.«6 – vielleicht ein bisschen übertrieben, aber in der Tendenz richtig. Manche Hidden Champions nehmen das wörtlich. Die Kölner Firma Igus, Weltmarktführer bei Kunststoff-Gleitlagern und Energieketten, hat sich sogar den Satz »Der beste Chinese kommt aus Köln« markenrechtlich schützen lassen.

China als Markt für Hidden Champions

In vielen Sektoren hat China die USA als größten Markt überholt oder wird dies in naher Zukunft tun:7

  • 2007: Stahlverbrauch, Mobiltelefone, Exporte

  • 2010: Energieverbrauch, Autos, Patente

  • 2014: Einzelhandelsumsatz, Importe

Oliver Wack vom Branchenverband VDMA urteilt: »China ist für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer seit 2009 der wichtigste Markt.«8 Diese Chancen darf sich kein Unternehmen mit globalen Ambitionen entgehen lassen. Das gilt für große wie für mittelständische Firmen.

China bietet Hunderte von Industrieparks mit exzellenter Infrastruktur. Eine dieser Anlagen, die ich aus eigener Erfahrung gut kenne, ist die Wujin High-Tech Industriezone in der Jiangsu Provinz. Wujin hat zahlreiche Hidden Champions wie z.B. Bosch Rexroth (Weltmarktführer für Hydraulik), Karl Mayer (Weltmarktführer für Trikotmaschinen), Stabilus (Weltmarktführer für Gasfedern und hydraulische Schwingungsdämpfer), Mettler Toledo (Weltmarktführer für Präzisionswaagen), MAN Turbo (führendes Unternehmen für Turbomaschinen) oder Leoni (Weltmarktführer für Bordnetz-Systeme/Automobilkabel) als Investoren gewonnen. Auch die in der Nähe liegenden älteren Industriezonen Wuxi und Suzhou sind bei Hidden Champions aus dem deutschsprachigen Raum beliebt. Die Präsenz deutscher Firmen und insbesondere der Hidden Champions in China ist beeindruckend. Wir hören oft, dass China die »Fabrik der Welt« werden soll – eine Behauptung, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit als richtig erweisen dürfte. China ist der Markt der Zukunft für Zulieferindustrie, Maschinenbau und Anlagenbauer und damit für viele Hidden Champions.

Seit geraumer Zeit erkannten neben dem produzierenden Gewerbe auch Service-Unternehmen die Chancen, welche ihnen China bietet. Die Dussmann Gruppe, eines der weltweit größten Dienstleistungsunternehmen, beschäftigt in China circa 2.700 Mitarbeiter. Bereits 1999 gründete die Deutsche Messe AG die Hannover Fairs Shanghai Ltd., um Aussteller zu akquirieren sowie Handelsmessen vor Ort zu organisieren. Würth, der weltweit führende Großhändler für Montageprodukte, verfügt über 31 Gesellschaften in China, Demag Cranes über 24 Servicezentren. Der Ventilator-Hidden Champion EBM Papst hat nach den Worten von Hans-Jochen Beilke, des Vorsitzenden der Geschäftsführung, in China 17 Vertriebsstandorte und beschäftigt dort 1.400 Mitarbeiter.

Chinesisch heißt nicht mehr billig

Chinesische Unternehmen dürften zu den schärfsten und gefährlichsten Konkurrenten der Hidden Champions werden. Diese Tendenz wird sich in den nächsten Jahren verstärken. Eine Fallstudie der chinesischen Firma Sany illustriert dies. Als ich 2010 die Betonpumpenfabrik von Sany in Changsha, der Hauptstadt der Provinz Hunan, zum ersten Mal besuchte, wurde ich überrascht. In der neuen Fabrik standen LKW-Chassis von Mercedes und Volvo aufgereiht. Auf meine Erstaunensäußerung erhielt ich die Antwort: »Wir montieren unsere Betonpumpen nur auf den besten LKWs der Welt.« Beim weiteren Rundgang durch die Fabrik sah ich dann Dieselaggregate von Deutz, Hydraulik von Bosch Rexroth und Steuerungen von Siemens. Und überall die gleichen Kommentare: »Wir verwenden nur die besten Komponenten, die es auf der Welt gibt.« Diese Einstellung scheint in China kein Einzelfall zu sein. So sagt Franz Michael Oppermann, Geschäftsführer der Gildemeister-Tochter DMG (Shanghai) Machine Tool Corporation: »Viele Kunden wollen deutsche Komponenten in den Maschinen haben.«9

Im Sommer 2011 hat Sany in Bedburg bei Köln die erste Greenfield-Fabrik eines chinesischen Unternehmens in Europa eröffnet. Auch hier fragte ich, warum man gerade den sehr teuren Standort Deutschland ausgesucht habe. Die Antwort: »Wir wollen ein Weltklasseunternehmen werden und als solches müssen wir am besten Produktionsstandort in der Welt vertreten sein.« Im Jahre 2009 ließ Sany bei Betonpumpen den langjährigen deutschen Weltmarktführer Putzmeister, einen klassischen Hidden Champion, hinter sich. Und im Januar 2012 schlug die Nachricht wie eine Bombe ein, dass Sany Putzmeister übernimmt. Ein chinesisches Unternehmen wird mit Produkten, deren Qualität man von Chinesen bisher nicht erwartet hat, Weltmarktführer und kauft die frühere Nummer 1 aus Deutschland. Diese Strategie zielt nicht nur auf  technologisches Know-how ab, sondern dient auch dem Erwerb eines bekannten Markennamens. Auf der Hannover Messe 2012 bemerkte der chinesische Regierungschef Wen Jiabao: »Wir wollen unsere Unternehmen darin unterstützen, starke Marken und Vertriebsnetze aufzubauen.«10 Der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass mittlerweile ein chinesisches Unternehmen, der Telekommunikationsausrüster Huawei, die meisten Patente in der Welt anmeldet. Und seit 2012 ist China das Land, das die insgesamt meisten Patente in der Welt anmeldet.  Unsere Hidden Champions müssen sich wappnen.11

Die Chinesen sind selbst zu Getriebenen geworden und haben keine andere Wahl, als sich qualitativ und preislich höher zu positionieren. Streiks nehmen zu und die Firmen müssen massive Lohnerhöhungen akzeptieren. Die Zeit der billigen Löhne ist zumindest in den höher entwickelten Gebieten Chinas vorbei. Die Chinesen sind sich sehr bewusst, dass es in Asien und anderswo Milliarden von Menschen gibt, die bereit sind, zu deutlich niedrigeren Löhnen als Chinesen zu arbeiten. Die Pro-Kopf-Einkommen sprechen eine deutliche Sprache. Sie liegen in Indien fast zwei Drittel unter dem chinesischen Niveau und in Bangladesch bei weniger als einem Sechstel. Die Kosten chinesischer Produkte werden weiter steigen. Das zwingt die Hersteller, sich preislich höher zu positionieren.12 Dies wiederum gelingt nur, wenn die Produkte qualitativ besser und innovativer werden.

Genau dies versucht die Luxus-Marke Shang Xia unter dem Dach von Hérmes mit ihrer Rückbesinnung auf Handwerkskunst und langjährige chinesische Tradition zu erreichen. Nach der Eröffnung des ersten Ladens in Shanghai 2010 wird man in Kürze auch in Paris und Peking Kleidung, Schmuck und Möbel des eindeutig chinesisch positionierten Luxus-Labels erwerben können – Nachfrage besteht gleichermaßen bei chinesischen und ausländischen Kunden.13 Durch bessere Qualität, steigende Innovation und Abkehr von dem negativen »Made in China«-Image werden chinesische Hersteller zu gefährlichen Rivalen der Hidden Champions.

Selbst in Entwicklungsländern greifen die Chinesen mit zunehmend werthaltigeren Produkten an und konkurrieren nicht mehr nur mit niedrigsten Preisen. So schreibt die Financial Times zum sehr erfolgreichen Vorgehen chinesischer Firmen in Afrika: »The success of Chinese companies is about more than being cheap. Improvements in quality and better cooperation have been crucial.«14 Mittelfristig ist klar, wohin die Reise für Unternehmen wie die Hidden Champions, die im globalen Wettbewerb der Zukunft mithalten wollen, geht. Sie müssen in China starke Marktpositionen aufbauen.

Hidden Champions-Strategien für China

Wie sollten Mittelständler dabei in China vorgehen? Was kann man von den Hidden Champions diesbezüglich lernen?

  1. Ähnlich wie in der übrigen Welt setzen sich die Hidden Champions auch in China  ambitiöse Ziele, die auf Wachstum und Marktführerschaft ausgerichtet sind.

  2. Marktführerschaft heißt für die Hidden Champions auch in China mehr als nur größter Marktanteil. Sie beanspruchen, Kunden, Wettbewerber und ihre Märkte durch Top-Qualität sowie das Setzen von Standards und Benchmarks zu „führen“.

  3. Die Hidden Champions fokussieren sich auf enge Märkte und schaffen durch Tiefe einzigartige Produkte. Sie beherzigen die Einsicht, dass Einzigartigkeit nur intern entstehen und nicht am Markt per Outsourcing hinzugekauft werden kann.

  4. Fokussierung macht einen Markt klein. Globalisierung macht den Markt groß und ermöglicht die Realisierung  ausreichender Economies of Scale. Fokussierung und Globalisierung sind deshalb die beiden unverzichtbaren Pfeiler der Hidden Champions-Strategie. China spielt, als oft größter Markt der Welt, eine zentrale Rolle in der Strategie der Hidden Champions. Putzmeister hat letztlich die Weltmarktführerschaft verloren, weil das Unternehmen in den Jahren 2000 bis 2005 die Marktführerschaft in China verlor.

  5. Bei der Globalisierung bleiben die Hidden Champions ihrer Präferenz fürs Selbermachen treu. Sie vertreiben nicht über Dritte, sondern über eigene Tochtergesellschaften und erhalten so auch in Auslandsmärkten den direkten Kundenkontakt. Das gilt für China noch stärker als für kleinere Märkte.

  6. Die Hidden Champions pflegen intime Beziehungen zu ihren Kunden. Ihre Kundennähe ist fünfmal höher als in Großunternehmen. Selbst ihre Topmanager  sind nahe an Geschäft und Kunden. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Topmanager von Hidden Champions in China unterwegs sind.

  7. Hidden Champions investieren doppelt so viel wie normale Industrieunternehmen in Forschung & Entwicklung. Pro 1.000 Mitarbeiter halten sie fünfmal so viele Patente wie Großunternehmen. Die Kosten pro Patent sind dabei um den Faktor fünf niedriger. Technologie und Kundenbedürfnissen fungieren als gleichgewichtige Antriebskräfte von Innovationen. Auch in China sind die Hidden Champions zunehmend mit eigener Forschung & Entwicklung präsent.

  8. Die Hidden Champions setzen ihre Wettbewerbsvorteile mit Konsequenz am Markt durch. Ihre Überlegenheit beruht auf einer Vielzahl von Wettbewerbsvorteilen. Produktqualität steht dabei unverändert an erster Stelle. In den letzten Jahren haben sie neue, schwer imitierbare Wettbewerbsvorteile in Beratung und Systemintegration geschaffen und so die Eintrittsbarrieren für neue Konkurrenten erhöht.

  9. Die Hidden Champions sind hoch profitabel. Ihre langjährige Umsatzrendite liegt bei mehr als dem Doppelten des Durchschnitts deutscher Unternehmen. Die Renditen in China sind allerdings aufgrund der hohen Kosten für Markterschließung und –aufbau noch deutlich verbesserungsfähig.

  10. Hidden Champions sind Hochleistungsorganisationen. Sie achten darauf, stets mehr Arbeit als Köpfe zu haben. Sie legen großen Wert auf Mitarbeiterqualifikation, indem sie zum Beispiel das deutsche Berufsbildungssystem auf China übertragen. Fluktuation und Krankenstand sind sehr niedrig. Ich habe von nicht wenigen Hidden Champions in China gehört, dass ihre Fluktuation nicht wesentlich höher ist als in Deutschland. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter bereitet allerdings auch in China Probleme und bildet nicht selten den Engpassfaktor.

  11. Die Führung der Hidden Champions ist ausgesprochen langfristig orientiert. Diesem Prinzip versuchen diese Firmen auch in China treu zu bleiben. Die Besetzung von Führungspositionen erweist sich als große Herausforderung.

Unbeirrt von den Managementmoden des jeweiligen Tages ziehen die Hidden Champions ihre Bahnen. Ihre Überlegenheit haben sie in der ganzen Welt vielfach unter Beweis gestellt. Wenn sie ihren Prinzipien treu bleiben, werden sie auch im Reich der Mitte florieren. Es gibt kein Geheimrezept für ihren anhaltenden Erfolg. Es sei denn, dass sie den gesunden Menschenverstand konsequenter anwenden als andere. So einfach, und doch so schwer!


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1 Vgl. Small Fish in a Big Pond, The Economist, 10. September 2009.
2 Vgl. Zulieferer Getrag geht nach Indien, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2012, S. 13.
3 Automarkt soll sich wieder erholen, Handelsblatt, 23. April 2012, S. 21. 
4 Große Pläne mit kleinen Pretiosen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2012, S. 14.
5 Vgl. Upmarket makeover for »Made in China«, Financial Times, 21. März 2012, S. 15.
6 Vgl. General Electric muss chinesischer als die Chinesen werden, Frankfurter Allgemeine                Zeitung, 16. Juli 2010
7 Vgl. Economic Focus, The Economist, 31. Dezember 2011, S. 57
8 Vgl. China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.            Februar 2012, S. 13
9 Finn Mayer-Kuckuk, Das Netzwerk der Deutschen, Handelsblatt, 23. April 2012, S. 25
10 Peking unterstützt eigene Firmen bei Zukäufen, Handelsblatt, 23. April 2012, S. 24
11 Georg Giersberg, Der Einzug der Roboter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. April 2012, S.13
12 Vgl. dazu auch Axel Gloger, Die gelben Gebote, Handelszeitung, 19. April 2012. 
13 Vgl. Upmarket makeover for »Made in China«, Financial Times, 21. März 2012, S. 15
14 Vgl. China Exporters to Africa Elbow out Global Rivals with Good Value, Financial Times, 29.         März 2012, S. 3.

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Anmerkung DESMA: Die DCW, die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung e.V., hat uns dankenswerterweise die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Artikels in unserem Newsletter bzw. auf unserer Website erteilt

 

 

 

22. Jul. 2013

Von Nischen und anderen Perspektiven ..........

‚Es gibt kein Geheimrezept für (Ihren) anhaltenden Erfolg. Es sei denn, dass Sie den gesunden Menschenverstand konsequenter anwenden als andere. So einfach, und doch so schwer!‘………………. Die meisten von Ihnen sind in Unternehmen beschäftigt, auf die das Attribut ‚Hidden Champion‘ zutrifft: Unter anderem ist Ihr Unternehmen hochgradig auf ein Nischensegment spezialisiert, Sie haben Alleinstellungsmerkmale,  die nur wenige andere Wettbewerber im Weltmarkt anbieten, Sie sind Mittelständler (oder verfügen über dessen Strukturen) und Sie sind äußerst innovativ. Dennoch werden Sie sicherlich beim Lesen des Beitrags von Prof. Simon, von ihm stammt übrigens auch das eingangs genutzte Zitat, über ‚Hidden Champions – Aufbruch ins Reich der Mitte‘ einige weitere Anregungen für Ihr Geschäft von heute und morgen gewinnen können.


Ein anderer heimlicher Gewinner, Klaus Kühnlein, Inhaber der gleichnamigen Gummiartikel-Manufaktur, berichtet über seine Erfahrungen als Spezialist in der Nische – hier auch und insbesondere in der Anwendung unserer neuen S3-Maschinengeneration.


Apropos S3: nachdem wir die S3-Serie anlässlich der Roadshow auch in Polen vorgestellt haben, konnten wir zur diesjährigen PLASTPOL in Kielce bereits die siebte Maschine in den polnischen Markt verkaufen. (Siehe Impressionen der PLASTPOL)


Neues gibt es dann auch aus dem weltweiten Netzwerk der DESMA: Wir haben unsere Verkaufsorganisation auch auf der Südhalbkugel durch neue Vertretungen für Australien und Neuseeland sowie Argentinien ausgebaut.

   


Auf neue Wachstumsimpulse und Ihren Besuch freuen wir uns bereits heute: Die Vorbereitungen für unseren Auftritt auf der diesjährigen K-Messe laufen bei uns auf Hochtouren! Wir rechnen ganz fest mit Ihnen im Zeitraum von 16. – 23.10.2013 in Düsseldorf.



 

27. Mär. 2013

Prozessoptimierung - Matthias Schwanz: mein Praxissemester bei der DESMA

Nachdem ich im September 2006 meine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei der Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH begonnen hatte, absolvierte ich diese regulär und schloss sie im Februar 2010 erfolgreich ab.
Im Oktober 2010 begann ich dann im neu errichteten Campus Tuttlingen der Fachhochschule Furtwangen mein Studium in der Fachrichtung Industrial Manufacturing (Maschinenbau Fertigungstechnik).
Die dortigen Bachelorstudiengänge, welche 2009 zum ersten Mal angeboten wurden, sind in Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt worden. Der Campus Tuttlingen hat über 100 Firmen aus der Region, welche der Hochschule sowohl finanziell als auch in Bezug auf Lehrinhalte und Praktika zur Seite stehen. Dies ermöglicht ein sehr praxisnahes Studium, in welchem auch die aktuellen Themen der Industrie direkt aufgegriffen werden. Auch die DESMA tritt als Partner des Hochschulcampus auf.

Das 4. Lehrplansemester im Bachelorstudiengang „IMF“ ist das Praxissemester. Hier soll der Student in Firmen sein bisher erlerntes Wissen vertiefen und lernen, wie dies in der Praxis umzusetzen ist. Es müssen Projekte betreut, bearbeitet und/oder begleitet werden, welche mit ihrer Zielstellung auch dem Lehrinhalt des Studiums entsprechen. In meinem Fall war es möglich, dass ich zwei Projekte aus verschiedenen Aufgabengebieten erhielt, welche ich bearbeiten durfte. Somit war es mir hier möglich, Einblick in mehrere Bereiche zu erhalten. Die einzelnen Abteilungen und ihre strukturelle Einbindung in den Produktionsprozess waren mir durch meine Ausbildung bereits bekannt.

Mein erstes Projekt hatte als Zielstellung einen Planzeitkatalog für die Vor- und Endmontage, welcher sich auf die Vertriebsmerkmale stützt. Dieser sollte es ermöglichen, die Planungen für Montagezeiten an den einzelnen Montagestationen schneller und genauer durchführen zu können.
Nach der Einarbeitungsphase ging es an die Analyse des aktuellen Zustandes. Wie wird bisher kalkuliert? Woher stammen welche Daten? Wie reproduzierbar sind die Daten, welche uns vorliegen? Es wurde festgestellt, dass es bezüglich der Rückmeldung in diversen Bereichen einige Defizite gibt, welche behoben werden müssen, um eine solide Basis für zukünftige Kalkulationen schaffen zu können. Die Defizite wurden angesprochen und es wurde beraten, wie man diese am nachhaltigsten beseitigen kann.

Da die Zeitspanne zur Bearbeitung dieses Projekts nur von Anfang März bis Ende Mai ging, musste der Rahmen des Projektes so gewählt werden, dass in dieser Zeit ein größtmögliches Spektrum so abgedeckt werden kann, dass es danach sinnvoll nutzbar ist. Daher wurde der Fokus auf die mechanischen Bereiche der Montage gelegt, um diesen komplett abdecken zu können. Der Bereich der Elektromontage bedarf einer etwas anderen Aufteilung und wurde daher vorerst außer Acht gelassen
Im Zuge der Bearbeitung des Projektes gab es einige Hindernisse, welche zu bewältigen waren. So musste man feststellen, dass den Vertriebsmerkmalen nicht ohne Weiteres Zeiten zugeordnet werden konnten. Außerdem können mit den Merkmalen des Vertriebs nicht alle Zeiten, welche bei der Montage anfallen, abgedeckt werden. Da die Montage baugruppenbezogen und die Vertriebsmerkmale funktionsbezogen zusammengefasst sind, ist ein einfaches Zuordnen der Zeiten hier nicht möglich.
Nachdem diese Problemstellungen gelöst waren, galt es einen Katalog zusammenzufassen, welcher einfach bedient werden kann, und somit die Planung einfach und dennoch genauer macht. Im Endeffekt wurde eine leicht handhabbare Excel-Tabelle erstellt, welche es durch einfaches anklicken ermöglicht, die diversen Merkmale auszuwählen, je nachdem, ob es bei einer Montagestation relevant ist oder nicht. Somit kann sehr schnell eine Montagezeit für eine Montagestation kalkuliert werden.

Das zweite Projekt zielte auf eine Rüstzeitoptimierung ab. Hier war eine Lösung gesucht, um die Werkstücke auf einem Fräszentrum schneller spannen zu können. Der Zeitraum zur Bearbeitung dieses Projektes war hier von Anfang Juni bis Ende August. Zunächst galt es, ein Konzept zu finden.
Um sich einen Überblick zu verschaffen, wurde zunächst das Teilespektrum der Maschine und die zugehörigen Aufträge analysiert. Das Problem lag darin, dass das Werkstückspektrum sehr vielfältig und die Losgrößen sehr klein waren. Die Losgrößen bewegen sich zwischen 1 und 4 Werkstücken pro Auftrag. Die Werkstücke reichen von kleinen Werkstücken, welche im Schraubstock gespannt werden können, über Guss- und Brennteile bis hin zu Schweißkonstruktionen und großflächigen Platten, welche den ganzen Maschinentisch in Anspruch nehmen.
Nach Gesprächen mit den Werkern an den Maschinen und den Programmierern wurde in Zusammenarbeit mit dem Spannmittelhersteller Schunk GmbH aus Mengen ein Konzept überlegt, wie ein größtmögliches Teilespektrum abgedeckt werden könnte. In der Überlegung war ein Nullpunktspannsystem mit relativ flexiblem Stichmaß. Mittels einer Lochrasterplatte und sogenannten Doppelspannmodulen kann anhand des Rastermaßes der Lochplatte auf dem Maschinentisch das Werkstück flexibel gespannt werden. Das Werkstück benötigt lediglich eine kleine 25H7 Passung und ein M12 Gewinde, um Spannzapfen zu befestigen. Diese werden dann mittels der Spannmodule festgeklemmt und halten das Werkstück. Die Betätigung der Doppelspannmodule erfolgt durch Druckluft, welche an jeder Maschine vorhanden ist. Die Module müssen allerdings nicht permanent mit Luft beaufschlagt sein. Die Luft dient lediglich dem Öffnungsvorgang. Sobald man die Luft mittels Schnellkupplungen von den Modulen nimmt, spannen diese durch ihre Federvorspannung. Somit sind auch keine Leitungen im Innenraum der Maschine, welche in irgendeiner Weise die Bearbeitung behindern könnten.
Da das DESMA-Werk in der Slowakei ein funktionsgleiches Spannsystem auf einer Maschine bereits installiert hat, gelang es trotz der Kürze der Zeit, einige Testmodule zu besorgen, um Fräsversuche mit einem Werkstück zu machen. Durch den Einsatz dieser Module ist eine 5-Seiten-Bearbeitung der Werkstücke möglich, was die Maschinenlaufzeit deutlich erhöht.
Die anfängliche Skepsis der Werker gegenüber dem System änderte sich nach erfolgreicher Absolvierung der Fräsversuche dann doch in Zuspruch für das Spannsystem. Somit wurde mit Hilfe der Firma Schunk ein Spannmittelkonzept entwickelt, welches es trotz des vielfältigen Werkstückspektrums und der geringen Losgrößen ermöglicht, die Werkstücke schneller zu spannen. Des Weiteren war es möglich, teilweise Aufspannungen einzusparen und somit die Effizienz der Maschine zu steigern. Ein weiterer Vorteil des Systems liegt darin, dass eine erneute, wiederholgenaue Aufspannung eines Werkstücks in wenigen Minuten möglich ist.

Somit habe ich in meinem Praxissemester sowohl den Bereich der Montageplanung als auch den Bereich der Fertigungsoptimierung näher kennengelernt, interessante Projekte durchführen dürfen und meinen Erfahrungsschatz erheblich erweitern können. Sämtliche Mitarbeiter, mit welchen ich während meiner Projekte gearbeitet habe, sind mir stets offen und ehrlich gegenübergestanden und haben mir somit geholfen, dieses Praxissemester so erfolgreich durchführen zu können.

27. Mär. 2013

Was schicksalhaft begann, endete in einer erfolgreichen Karriere bei DESMA

Die DESMA feierte kürzlich das 33-jährige Betriebsjubiläum von Herrn Sieu Ly –  Kundendiensttechniker bei unserer Tochtergesellschaft in den USA. Herr Ly arbeitet nunmehr in Teilzeit bei der DESMA und kann so mehr Zeit im Kreise seiner Familie und Enkel in Walnut / Kalifornien verbringen. Anlässlich dieser langen Betriebszugehörigkeit saßen Scott Early, Geschäftsführer unserer US-Tochter, und er zusammen und ließen die vier Jahrzehnte umspannende Laufbahn Revue passieren. Der unverwüstliche Charakter von Sieu Ly spiegelt sich in seiner beeindruckenden Lebensgeschichte wider.

In Vietnam geboren war Sieu Ly in jungen Jahren ein wohlhabender Besitzer einer Werkstatt in Saigon. Im Alter von 36 Jahren wurde sein Betrieb von der nordvietnamesischen Regierung übernommen. Nachdem er in seiner Heimat während der Kriegswirren keine Möglichkeit mehr sah, für seine Familie zu sorgen, beschloss er – wie viele andere auch – aus dem Land zu fliehen. Alle Besitztümer hinter sich lassend, brachen er, seine Frau und die beiden Kinder sowie sein jüngerer Bruder mit einem unbekannten Ziel vor Augen auf einem Frachter namens "Hai Hong" über den Pazifik hinweg auf.
 
Ungefähr weitere 2.500 Vietnamesen verließen zu diesem Zeitpunkt auf verschiedenen Schiffen das Land, ebenfalls auf der Suche nach einem besseren Leben. Leider stellte sich dies als ein schwieriges Unterfangen heraus. Zunächst wurde ihrem Schiff die Einfahrt nach Singapur, dann Indonesien und Westmalaysia verwehrt. Die "Hai Hong" irrte mit ihren gestrandeten Passagieren für 45 Tage über das Meer. Als Nahrung, Wasser und Medikamente knapp wurden, musste Sieu Ly schweren Herzens den Ehering seiner Frau verkaufen, um so Brot für seine Familie zu kaufen, damit sie überhaupt überleben konnten. Das Schicksal wendete sich als ein westdeutsches Konsulatsschiff sie erreichte und 500 der "Boat People" an Bord nahm  - die Familie von Sieu Ly eingeschlossen! “Das war gerade noch rechtzeitig. Mein Kind war krank und benötigte medizinische Versorgung”, sagt Sieu Ly. Er und seine Familie kamen 1978 in Hannover an.

Nach seinem Umzug nach Achim bei Bremen übte er verschiedene Tätigkeiten aus, bevor er bei unserem dortigen Schwesterunternehmen eingestellt wurde. “Die DESMA suchte damals einen Servicetechniker, der fließend Mandarin und Kantonesisch sprechen konnte. Man hatte sich damals gerade nach China orientiert, als sich dort die Märkte gen Westen öffneten”, erinnert sich Sieu Ly.

Er erinnert sich noch gut an das Vorstellungsgespräch mit dem sich zwischenzeitlich im Ruhestand befindlichen, damaligen Geschäftsführer Wolfgang Koliwer. In der für ihn typischen Art benutzte Koliwer eine chinesische Redewendung: “Ich hoffe, Sie sind kein Tigerkopf mit Schlangenschwanz”, was ungefähr der deutschen Redensart "große Klappe und nichts dahinter" entspricht. Dem entgegnete Sieu Ly: “Bitte vertrauen Sie mir, ich war mutig genug, den pazifischen Ozean unter zahllosen Gefahren zu überqueren, diesen Job schaffe ich.” Kurz darauf begann seine Laufbahn bei der DESMA. Nach einer intensiven Ausbildung im Bereich Hydraulik und Polyurethanverarbeitung, bereiste Sieu Ly zehn Jahre lang China, um auf dem florierenden Schuhmarkt Schuhmaschinen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Noch heute, nach all den Jahren, ist seine Dankbarkeit spürbar. “Ich danke Herrn Koliwer, dass er mir die Chance gab, Teil des DESMA-Teams zu werden” meint Sieu Ly.

Im September 1988 übernahm Sieu Ly eine neue Position und zog als Serviceverantwortlicher für den Bereich Schuhmaschinen in die Staaten um.  Kurz darauf war dieser Markt rückläufig, aber der Markt für industriellen Gummi wuchs. Typisch Sieu Ly engagierte er sich auch hier und begann sich mit der neuen Materie vertraut zu machen. Er wurde ein Experte der DESMA Spritzgießtechnologie.

Seit dieser Zeit bereiste Sieu Ly als unverzichtbares Mitglied des amerikanischen Serviceteams die USA, Kanada und Mexiko. “Viele Kunden fragen direkt nach ihm. Er ist wirklich eine Klasse für sich", erzählt Doug Moss, DESMA's Kundendienstleiter in den USA.

Sieu Ly’s Begeisterung, Neues zu erlernen ist bis heute unverändert geblieben, “bei der DESMA gibt es jedes Jahr neue Dinge zu lernen. Ob es dabei nun um eine neue Software geht oder um technische Verbesserungen. Als Servicetechniker macht es mir Spaß, mit den tagtäglichen Neuerungen Schritt zu halten”, schwärmt er.

Scott Early, Geschäftsführer der DESMA in den USA, hat sehr schöne Erinnerungen an sein erstes Zusammentreffen mit Sieu Ly, das vor 18 Jahren stattfand. Während der gemeinsamen Installation einer DESMA-Maschine sagte Sieu Ly zu Scott: “Es gibt keine Probleme auf der Welt, es sind nur Chancen”. Diese Worte sind ein gutes Beispiel für sein Denken. “Er hat einen positiven Einfluss auf jeden, der mit ihm zusammenarbeitet. Wir sind eine bessere Firma, weil wir Mitarbeiter wie Sieu Ly haben", lobt Scott Early.


27. Mär. 2013

Gute Stimmung auf der Interplastica in Russland

Die Interplastica, die vom 29. Januar – 1. Februar in Moskau stattfand, wird uns aufgrund des hohen Besucherandrangs und der Qualität der Gespräche in sehr positiver Erinnerung bleiben.  

Dank der seit zwei Jahren installierten Servicestation in Russland ist die Kundenzufriedenheit mit unseren Maschinen sehr gut, wobei vor allem die schnellen Reaktionszeiten hervorgehoben werden. Das Geschäftsjahr 2012 war für die DESMA insgesamt, aber auch gerade in den GUS ein Rekordjahr. Die intensivierte Marktbearbeitung in den letzten Jahren zeigt unseren Kunden unser langfristig angelegtes Engagement im russischen Markt, wobei unser Unternehmen dort schon seit vielen Jahrzehnten aktiv ist und mehrere hundert Maschinen installiert sind.

Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten wird relativ selten „nur“ eine Spritzgießmaschine angefragt, sondern fast ausschließlich komplette Produktionslösungen bestehend aus Formen, Kaltkanaltechnik und Prozess Know-how. Durch den hauseigenen Formenbau können wir hier umfassende Lösungen anbieten. Doch erst die optimale Schulung vor Ort in der Landessprache garantiert dann auch ein bestmögliches Ergebnis.

In den letzten Jahren hat sich die Gesprächsqualität ganz erheblich gesteigert. Es wurden konkrete Projekte und Aufgabenstellungen diskutiert und Lösungen erarbeitet. Man kann schon sagen, dass es zwischenzeitlich ein sogenanntes Billigsegment gibt, indem nur nach möglichst preiswerten Maschinen gesucht wird. Diese sollen meist einfache Kompressionspressen ersetzen. Dieses Marktsegment kann von der DESMA im ersten Schritt nicht besetzt werden, aber bei vielen Firmen wächst die Erkenntnis, dass der gesamte Produktionszyklus betrachtet werden muss, um die tatsächlichen „Artikelkosten“ zu bewerten. Somit sind Themen, wie Materialverbrauch, Ausschussrate, Energieeffizienz und Servicereaktionszeit, ein immer häufigeres Entscheidungskriterium. Eine zunehmende Anzahl von Firmen will sich auch mit dem entsprechenden „Equipment“ für Zulieferaufträge für westliche Automobilhersteller qualifizieren.

Die gute Stimmung auf dem russischen Markt setzte sich über die Gespräche auf dem Messestand bis hin zum gemeinsamen Messeabend fort.

27. Mär. 2013

India Rubber Expo in Mumbai

Die India Rubber Expo 2013 fand vom 22. – 24. Januar 2013 in Mumbai statt. Diese Messe hat sich zu einer internationalen Plattform der Gummiindustrie für Indien und Südostasien entwickelt. Zahlreiche Unternehmen aus ganz Asien nahmen an der Rubber Expo teil, darunter auch Maschinenhersteller, Rohstofflieferanten und Fertigteilproduzenten aus Indien, Malaysia, China, Taiwan, Thailand und Deutschland. Parallel wurden technische Seminare angeboten, die die Besucher mit einem breiten Querschnitt an interessanten Themen erwarteten.

Wie immer präsentierte sich die DESMA auf dem größten und eindrucksvollsten Messestand, dieses Mal mit drei Maschinen, eine davon in Live-Produktion. Zu den Exponaten gehörte eine Maschine der S-Serie mit Servoantrieb-Hydraulik und geregelter DRC 1020 Steuerung. Diese energieeffiziente Technologie mit schneller und präziser Steuerung fand großen Anklang beim Messepublikum. Die größte Attraktion auf dem Stand war die horizontale 100-Tonnen-Maschine zur vollautomatischen Herstellung von O-Ringen. Die kürzlich auf den Markt gebrachte C-Joch-Maschine mit 150 kN Schließkraft stieß auf großes Interesse bei Kunden aus dem Profilsektor. Der freistehende FlowControl Kaltkanal eignete sich hervorragend, um die Funktionen und Vorteile der FlowControl-Technologie zu erklären. Im Anschluss an die technischen Präsentationen über verschiedene Themen gab es anregende Diskussionen mit vielen Kunden.

Die DESMA konnte mehr als 500 Besucher von mehr als 350 Firmen auf ihrem Stand willkommen heißen. Daraus resultierten 140 neue Kontakte und 50 Projektanfragen.

Die nächste India Rubber Expo findet ab dem 22. Januar 2015 in Neu-Delhi statt.

27. Mär. 2013

Full Open House

Am 10. Oktober 2012 war die DESMA in den USA Gastgeberin einer Hausmesse mit Workshop-Veranstaltung. Das in Hebron/Kentucky ansässige Tochterunternehmen konnte mehr als 120 Besucher zu diesem Event begrüßen!

Firmenrundgänge führten durch alle Abteilungen und umfassten das ganze Angebotsspektrum: Infopoints gab es zu den Themen Überholung von Maschinen und Temperiergeräten, der nordamerikanische Formenbau, Projektierung und Kundendienst. Das US-Technikum zeigte eine Reihe von DESMA-Maschinen, die live Artikel mit Formen aus dem eigenen Werkzeugbau produzierten. "Ein hervorragendes Beispiel dafür, was wir unseren Kunden an Komplettpaketen anbieten können", sagt Derek Langtry, der Leiter des US-Formenbaus. "Unsere Kunden konnten buchstäblich den Produktionsprozess erlaufen – beginnend bei der Projektausarbeitung, weiter bei der Formenkonstruktion bis hin zu den Abnahmetests in der Fertigung und abschließend die Versuche zusammen mit den Kunden."

Gegen 17.00 Uhr begann mit dem technischen Workshop 'Automatisierte Elastomer-Spritzgießzelle' der nächste Programmpunkt. "Wir konnten unseren Open House-Besuchern wertvolles Wissen über die notwendigen Maßnahmen zur Rationalisierung des Spritzgießprozesses und angeschlossener Automatisierung vermitteln", berichtet Scott Early, der Geschäftsführer der DESMA USA. Auf einem großen Bildschirm wurden mit Videofilmen bereicherte Präsentationen vorgeführt, in deren Anschluss Frage-Antwort-Runden stattfanden. Branchenfachleute sprachen über Mischungen, Automatisierung, Maschinenentwicklungen, Formenherstellung und Personalfortbildung. "Wir denken, dass unsere Kunden eine Menge neuer Erkenntnisse mitgenommen haben, die sie in die tägliche Praxis umsetzen können",  resümiert Scott Early.

Die Veranstaltung wurde durch ein zünftiges Abendessen mit Weinverkostung und Livemusik gekrönt.

27. Mär. 2013

Fundament der deutschen Kautschuk-Wirtschaft: Eine Einladung

Sind Sie Mitglied der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft (DKG) ? Wenn „Ja“: Vielen Dank für Ihre Stärkung des zentralen Netzwerks der Kautschuk-Expertinnen und -Experten Deutschlands. Wenn „Nein“, so möchten die Geschäftsführung der Klöckner DESMA und der Vorstand der DKG Sie einladen, sich in der DKG zu engagieren. Sie werden gebraucht!

700 Personen und 99 Unternehmen können aktuell die vorstehende Frage mit „Ja“ beantworten. Sie unterstützen ideell und materiell „die Förderung und Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Herstellung und das chemische, physikalische und technische Verhalten von Kautschuk und gummielastischen Stoffen“. Dieses zentrale Ziel verfolgt die DKG seit ihrer Gründung im Jahr 1926. Als Branchenvereinigung und als gemeinnützig eingetragener Verein.

Der Blick nach vorne bestimmt heute die DKG-Aktivitäten. Angesichts der Informationsüberflutung gewinnt der direkte Austausch zwischen Fachleuten an Bedeutung. Kompetente Ansprechpartner zu finden, Problemstellungen gemeinsam zu diskutieren und zeitnah Anregungen für Lösungen  zu erhalten – dafür bildet die DKG eine breite Plattform. „E2E“ – „Expert to Expert“ – ist  Treiber der  DKG-Veranstaltungen:

  • Tagungen der vier DKG-Regionalgruppen (Nord, Rheinland Westfalen, Süd- und Südwestdeutschland und Ost),
  • DKG-Jahrestagungen,
  • die Deutsche Kautschuk-Tagung DKT,
  • Berufseinsteigerseminare und Fachseminare.


2013 bietet die DKG ihren Mitgliedern erstmals Internet-gestützte Expertenforen an. Der unmittelbare Austausch zu Fragestellungen soll damit erleichtert und der gemeinsame Wissenszugewinn gefördert werden.

Forschung und Entwicklung unterstützt die DKG durch:

  • direkte Finanzierung,
  • DKG-Gemeinschaftsforschungsprojekte,
  • Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforderung IGF.


Durch die Ehrung verdienter Persönlichkeiten - ab 2013 in einer Rubber Hall of Fame dokumentiert - unterstreicht die DKG die Bedeutung der Kautschukbranche für Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die DKG ist eingebunden in ein nationales und internationales Netzwerk aus Forschungsinstituten, Hochschulen, Industrieverbänden und Kautschukvereinigungen.

Das eigentliche Fundament der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft e.V. sind jedoch die Mitglieder:

  • Zulieferunternehmen der Kautschukindustrie,
  • kautschukverarbeitende Unternehmen,
  • Expertinnen und Experten der Kautschukbranche.


Ihr Einsatz hat die DKG seit ihrer Gründung getragen. Ihr Einsatz entscheidet auch über die Zukunft der DKG und damit auch über das Selbstverständnis und die Fortschrittsfähigkeit der Branche.

Die Klöckner DESMA engagiert sich an dieser Stelle im Sinne der Gemeinschaft.

DKG: „Tradition meets science meets industry“ – seien auch Sie mit dabei!

Kontaktieren Sie uns:
Martin Schürmann, DESMA - Geschäftsführer
martin.schuermann@remove-this.desma.biz
Boris Engelhardt, DKG- Geschäftsführer
b.engelhardt@remove-this.dkg-rubber.de
Ulrike Weber, DKG-Geschäftsstelle
u.weber@remove-this.dkg-rubber.de

und besuchen Sie unsere Homepage: www.dkg-rubber.de


 

26. Mär. 2013

New economy relies on old economy!

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Während nun dem Werkstoff Metall, paradigmatisch dem Stahl, der Charakter stark, beständig und statisch zuzuschreiben ist und das Glas für Leichtigkeit, Schönheit aber auch Zerbrechlichkeit steht, kann man sicher dem Kautschuk (…) mit den Begriffen elastisch, weich, flexibel, ausgleichend und zäh kennzeichnen. Daher werden Kautschuk und andere Polymerwerkstoffe auch immer Bewegungsvorgängen, dem Ausgleich und der Überbrückung zugeordnet. – Dabei ist ihnen das Prädikat ‚bescheiden‘ zu geben. Die Stahlkonstruktion einer Brücke ist unübersehbar. Aber wer beachtet schon die Reifen seines Autos oder die Kühlwasserschläuche oder die Kabelisolierungen, die ihm helfen, mit 180 km/h und mehr über die Autobahn zu rauschen? Erst wenn sie zerstört sind, wird man sich ihrer bewusst.“ So dürfen wir Dr. Heinz Gupta aus seinem Vorwort zum Buch "Gummi - Die elastische Faszination" zitieren.

Bescheiden und unseres Erachtens nach von vielen nicht gebührend wahrgenommen leistet die Deutsche Kautschukgesellschaft, die sich seit 1927 der Bedeutung der Kautschukbranche für Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft widmet, Ihren erfolgreichen Beitrag für die herausragende Stellung der deutschen Gummiindustrie.
Gemeinschaft macht stark - Erfahren Sie mehr über die DKG und werden Sie Mitglied

Bescheiden geben wir uns auch angesichts unseres Auftritts im Markt sicherlich nicht, wie Sie auch den Berichten zu unseren jüngsten internationalen Messebeteiligungen entnehmen können.
Full Open House
India Rubber Expo in Mumbai
Gute Stimmung auf der Interplastica in Russland


Eher zurückhaltend verhalten wir uns im Hinblick auf Anwenderreportagen. Das führt dann im Gespräch mit unseren Geschäftspartnern häufiger zu der Fragestellung, warum wir denn angesichts der vielen interessanten verfahrens- und maschinentechnischen Entwicklungen, die wir gemeinsam mit und/oder für unsere Kunden durchführen, nicht regelmäßig an dieser Stelle berichten.

Nicht nur ausschließlich sind es die Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsvereinbarungen, die wir mit unseren Kunden bei nahezu jedem neuen Projekt abschließen, die uns hiervon abhalten, sondern eher unser Verständnis im Umgang mit dem uns anvertrauten und gemeinsam weiter entwickelten Know-how und insbesondere ‚Know-why‘. Das Beste ist immer noch die Mund-zu-Mund-Propaganda sowie die durchaus interessanten Berichte, die dann dazu führen, dass wir neue Geschäfte überall auf der Welt anbahnen können.
Lesen Sie hierzu den Bericht aus dem "K-Profi" über die Firma Bamberger Präzisionsteile aus Elastomeren: Mit Silikon gegen Cellulite und den Artikel aus dem südafrikanischen Fachjournal "KZN Industrial & Business News" über die Firma Multotec: New rubber injection moulding machine twice as efficient.



Gummi – die elastische Faszination: ‚New economy relies on old economy‘ oder ‚Akustik-Innovation aus Elastomer-Material‘, so könnte man das auf beigefügter Abbildung gezeigte Produkt bezeichnen ...
Wir laden Sie ein, uns an Ihren Anwendungen und besonderen Erfahrungen in Form eines Berichts mit aussagekräftigem Fotomaterial teilhaben zu lassen, die wir gerne in unseren Newslettern veröffentlichen wollen. Als Dankeschön erhalten Sie den ‚DESMA-Rubber-iPhone-Speaker‘!
Senden Sie uns Ihren Bericht bis zum 30.04.2013 per Email an: Frau Lisa Rebholz

Neuigkeiten aus unserem Team gibt es ebenfalls. – Lesen Sie hierzu den äußerst spannenden Artikel zum Karriererückblick unseres US-Servicetechnikers Sieu Ly sowie den vielversprechenden Karriereausblick unseres Werkstudenten Matthias Schwanz.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Team von der DESMA

Auch 2013 mit der DESMA auf dem richtigen Weg.
13. Dez. 2012

Auf ein gutes Neues! - Unser Rück- und Ausblick auf gute und spannende Zeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

ob VDA, VDMA, WDK, IFO oder ZEW: Die zuletzt publizierten Prognosen  für das Jahr 2013 sind durchweg  optimistisch und  zeigen einen deutlich positiveren Trend als noch vor Wochen.

Die Autoindustrie geht selbstbewusst ins neue Jahr: Matthias Wissmann, der Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie, sieht weltweit ein Wachstum der Automobilindustrie von 3 Prozent. Wobei insbesondere China und die USA noch einmal kräftig zulegen werden, der Markt in Deutschland um 1 % wachsen soll, und der in Westeuropa mit 2 % nur noch leicht rückläufig ist.

Unsere Branchenvereinigung, der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie, stellt zu recht fest: „Dem allgemeinen Konjunkturpessimismus zum Trotz  konzentriert sich die Kautschukindustrie auf sich selber und wächst!“ – In  dem für unser Geschäft relevanten Bereich der technischen Elastomererzeugnisse wuchs das Absatzvolumen um 4 % in diesem und soll im nächsten Jahr um 2 % wachsen.
 
Dr. Ralph Wiechers, Chefvolkswirt des Verbandes der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer, sieht für 2013 ein preisbereinigtes Plus von 2 %. 
 
Und man glaubt es ja kaum, auch Ifo-Institutschef Prof. Hans-Werner Sinn muss feststellen:  „Das Geschäftsklima steigt unerwartet! ……..Deutschland stemmt sich gegen die Krise.“

In den Reigen fügt sich dann auch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung  mit einem ebenso positiven Ausblick für das Jahr 2013 ein.

Ökonom Ralph Solveen von der Commerzbank bringt es dann – sicherlich sehr gewagt, aber ebenso optimistisch geprägt - auf den Punkt: „Griechenland ist gerettet, die EZB bei Bedarf zu einem massiven Eingreifen bereit, und das Ifo-Geschäftsklima ist zum ersten Mal seit längerem wieder gestiegen………..“ – Hinzu kommt, dass der DAX am 12.12.12 mit einem 5-Jahreshoch abgeschlossen hat.

Insofern sind wir der festen Überzeugung, dass der unermüdliche und über jeder Kritik stehende Einsatz engagierter Europapolitiker im ablaufenden Jahr zum gewünschten Erfolg geführt hat: Allen Unkenrufen trotzend hat die Europäische Union seine Position im sich verschiebenden Ost-West-Kraftfeld  behaupten können, und sich den gezielten  ‚Demontageversuchen‘ von beispielsweise Rating-Agenturen widersetzt. - Auf Deutschland als verlässlichem Partner kann man zählen. Ein Partner, der nicht nur eigennützig von der derzeitigen Situation profitiert, sondern insbesondere wichtige Impulse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität unserer europäischen Gemeinschaft sorgt; mal als Starthilfe, mal als Turbolader.

Auch wir bei der DESMA blicken mit Zuversicht und einer guten Portion Selbstbewusstsein in das kommende Jahr.

Da die Vergangenheit und die Gegenwart die Basis für eine vielversprechende Zukunft bilden, lassen wir Sie im Rückblick noch einmal an dem von uns Erreichtem teilhaben.

An allen fünf Standorten ging es mit Vollgas in Sachen Prozessoptimierung weiter. Im Fokus standen und stehen die Wertschöpfung  steigernde Maßnahmen: Erhöhung von Maschinenlaufzeiten, gezieltes Insourcing und die weitere Einführung von Key Performance Indikatoren zur Messung unseres Leistungsvermögens. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und unsere Marktposition weiter auszubauen, verlangen wir von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Beste.

Bestätigt durch ein vielversprechendes Ergebnis im ausklingenden Jahr und getreu unseres Mottos ‚100 l 10 l 100‘ wollen wir bis zum Jahr 2016 einen Umsatz i.H.v. 100 Mio. Euro bei einem Ergebnis von 10 % vor Steuern und Zinsen sowie 100-%iger Leistungsfähigkeit erreichen.  Um uns darauf weitergehend zu konzentrieren, haben wir fünf wesentliche Ereignisse genutzt:

  • Unser Strategieworkshop im Kreis der Geschäftsführer und Leitenden Führungskräfte aller Standorte
  • Die Verkaufstagung und Präsentation der neuen S3-Horizontalmaschinengeneration im Vorfeld der Roadshow
  • Die konsequente Erweiterung unseres Produktportfolios durch die erfolgreiche Erprobung der ZeroWaste  ITM-Technologie
  • Den Markenschärfungsprozess mit Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Das Meeting der Leitenden aus den Bereichen Finanzen und Controlling

Eingebettet waren diese Events in einen Reigen von Veranstaltungen, die wiederum für unsere Industrie – abgeleitet aus Ihrem Feedback - vermeintlich neue Standards gesetzt haben. Die Roadshow, über die wir ausführlich berichtet haben, die Deutsche Kautschuk Tagung und unsere Open House Veranstaltung in den USA.

Ansonsten sollten wir es in unseren Betrieben sowie in unserem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld mit der ‘Solidarität auf Schwäbisch‘ halten, die anlässlich der Verabschiedung der drei für 107 Jahre DESMA-Erfahrung stehenden Mitarbeiter, Albert Hipp, Gerd Lasslop und Wolfgang Knaup, durch Gerd Lasslop vorgetragen wurde:

Ja wenn elle middädatJa, wenn denn alle mitmachen würden
no dät i au mit;   dann würde ich auch mitmachen;
wenn aber et elle mitdeanwenn aber nicht alle mitmachen
no isch eh elles umasoscht.dann ist eh alles umsonst.
Aber wois i, ob elle middean?Aber weiß ich, ob alle mitmachen?
Drum du i liaber gleit et mit.Darum mach ich besser gleich nicht mit.
Und isch überhaupt sicher,Und ist es überhaupt sicher,
ob oser schef et narrat wird -ob unser Chef nicht verrückt wird -
vielleicht got elles en d' Hos,vielleicht geht ja alles in die Hose,
no will i et dabei gwea sei.dann will ich nicht dabei gewesen sein.
Doa muaß ma scho ebbes danDa muß man doch etwas machen
i moin aber, s'langet alleweilich meine es reicht immer
wenn elle andere middean.wenn alle anderen mitmachen.


Also, packen wir die vor uns liegenden Herausforderungen an und stemmen uns weiterhin gegen jeglichen Krisenpessimismus!

In diesem Sinne herzlichen Dank für das uns geschenkte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im ablaufenden Jahr. - Ihnen und Ihren Lieben wünschen wir nun ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche und entspannende Tage zwischen den Jahren sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr! – 2013 wird gut und spannend.

Für das Team der DESMA

Martin Schürmann und Dr. Harald Zebedin

01. Okt. 2012

Ansichten der DESMA

Wir hätten nicht erwartet, dass unser Markenschärfungsprozess diese Auswirkungen zeigt:

  • Als von uns nicht in Auftrag gegebenes Graffiti auf einem U-Bahnwagen, aufgenommen von einem aufmerksamen Mitarbeiter während eines Trips durch die Bundeshauptstadt. Wie wir zu dieser subkulturellen ‚Ehre‘ gelangt sind, entzieht sich nach wie vor unserer Kenntnis; aber überraschend ist das allemal

  • Ebenso überrascht waren Martin Schürmann und Scott Early, als sie in frühmorgendlicher Hitze auf dem Parkplatz eines Kunden in Neumexiko / USA aus dem Auto gestiegen sind und sie angesichts des auf dem Nummernschild eines Autos gezeigten DESMA-Logos ihren Augen nicht trauten. Keine Fata Morgana, aber Ausdruck der DESMA-Begeisterung des Chefs der Wartung- und Instandhaltung beim besuchten Kunden  
01. Okt. 2012

Mit dem IKV im Fluss: Funktionalisierung von spritzgegossenen LSR-Formteilen

Funktionalisierung von spritzgegossenen LSR-Formteilen – Die aktuelle Forschung auf einer DESMA SEALMASTER 969.300 Z (S3) am IKV.

Dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen steht mit der DESMA SEALMASTER 969.300 Z (S3) seit März 2012 eine hochmoderne Spritzgießmaschine für die Verarbeitung von Flüssigsiliconkautschuken zur Verfügung. Siliconkautschuke besitzen Eigenschaftsprofile, welche sie von vielen anderen Kunststoffen und Elastomeren beispielsweise hinsichtlich Ozon-, Witterungs-, UV-, Strahlen- und Temperaturbeständigkeit positiv abgrenzen. Sie eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen in den unterschiedlichsten Industrien. Das wichtigste Verfahren zur Fertigung komplexer Siliconformteile ist das Spritzgießen.
Am IKV werden aktuell und in Zukunft Verfahren entwickelt und untersucht, welche die Leistungsfähigkeit gespritzter Siliconformteile unter anderem durch die Schaffung komplexer funktioneller Hohlräume oder durch die Funktionalisierung ihrer Oberflächen weiter steigern sollen.

Komplexe Hohlkörper werden unter anderem zur Förderung von Medien benötigt. Eine einstufige Fertigung ist mit konventionellen Fertigungsverfahren heute oftmals nicht realisierbar. Die Projektilinjektionstechnik (PIT) ist eine Verfahrensvariante der Fluidinjektionstechnik (FIT). Bei der PIT wird zunächst ein Projektil aus Thermoplast, Metall oder Elastomer in der geöffneten Werkzeugkavität auf einem Fluidinjektor platziert. Nach dem Schließen des Werkzeugs und der Schmelzeinjektion erfolgt anschließend die Fluidinjektion von Gas oder Wasser. Das Fluid treibt das Projektil durch die Kavität und sorgt so für die Hohlraumausbildung. Im Gegensatz zur konventionellen Gasinjektionstechnik (GIT) erfolgt aufgrund des eingesetzten Projektils ein grundsätzlich anderer Mechanismus der Schmelzeverdrängung. Daher können Materialien genutzt werden, welche nicht speziell für die FIT modifiziert werden müssen. Das Projektil sorgt zudem für eine äußerst gleichmäßige Wanddickenverteilung. Am IKV konnte in diesem Jahr erstmals die PIT mit Flüssigsiliconkautschuken gezeigt werden. Der Demonstrator ist bislang ein um 90° abgelenkter rohrförmiger Hohlkörper. An diesem werden die Einflüsse von Prozessparametern wie der Verzögerungszeit bis zur Fluidinjektion, dem Volumenstrom der Fluidinjektion sowie der Druckhöhe und der Druckhaltezeit auf die Formteileigenschaften untersucht. Zukünftig soll das Verfahren mit unter Druck stehendem auf ca. 180 °C überhitztem Wasser durchgeführt werden. Die zusätzliche Wärme von innen soll dabei zur Verkürzung der Vulkanisationszeit genutzt werden und so für einen effizienteren Prozess sorgen.

Neben der Fertigung von funktionellen Hohlräumen ist die Funktionalisierung von LSR-Formteiloberflächen ein Thema zukünftiger Forschungsarbeiten am IKV. Natürliche Oberflächen besitzen oftmals erstaunliche Eigenschaften. So perlt beispielsweise Wasser von den Blättern der Lotuspflanze mühelos ab und sorgt so für die Selbstreinigungsfähigkeit der Pflanze. Diese Eigenschaft wäre für viele existierende Anwendungen wünschenswert und könnte die Fertigung innovativer Produkte, bspw. in der Medizintechnik bei restlos zu entleerenden Probebehältern oder in der Energietechnik bei Stabisolatoren mit reduziertem Überschlagsrisiko ermöglichen. Um diese Eigenschaft zu realisieren, muss das Material an der Formteiloberfläche hydrophob sein und mikro- und nanoskopische Strukturen aufweisen. Am IKV wird zukünftig ein Verfahren umgesetzt, bei dem zunächst die Oberfläche der Werkzeugkavität mittels Laserinterferenzverfahren mikrostrukturiert wird. Diese Mikrostrukturen im Mikrometerbereich werden anschließend im Spritzgießprozess durch den während der Verarbeitung niedrigviskosen Flüssigsiliconkautschuk abgeformt. Voruntersuchungen zeigen, dass die bereits hydrophobe LSR-Oberfläche durch die Mikrostrukturierung zu einer superhydrophoben Oberfläche funktionalisiert werden kann. Ein aufgebrachter Wassertropfen spreitet dann nicht mehr, sondern bildet eine Kugelform. Aufgrund der Elastizität der Strukturen sind diese außerdem äußerst widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beanspruchungen. Das IKV wird insbesondere den Einfluss der Strukturdimensionierung und der Fertigungsparameter auf die Güte der Funktionalisierung weiter untersuchen.

Die Funktionalisierung von Formteilen aus Flüssigsiliconkautschuken mittels innovativer Fertigungsverfahren ermöglicht Verarbeitern die Fertigung neuartiger oder verbesserter Produkte. Ideale Voraussetzungen zur Entwicklung und Erprobung dieser Verfahren bietet dem IKV eine DESMA 969.300 Z (S3).

Ihre Ansprechpartner im IKV:
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Clemens Behmenburg, Tel: 0241-8096960, behmenburg@remove-this.ikv.rwth-aachen.de
Dipl.-Ing. Ulf Recht, Tel: 0241-8096264, recht@remove-this.ikv.rwth-aachen.de

01. Okt. 2012

Perfektes Doppel in Polen: Die Plastpol 2012

Neben einem Messestand war die DESMA zusammen mit ihrer polnischen Vertretung DEREI auch mit einem Showtruck in Kielce vertreten, der während der PLASTPOL vom 29.05. – 01.06.2012 auf dem Messegelände Halt machte. Die darin installierte Spritzgießmaschine "auf Rädern" der neuen S3-Generation – die D 969.300 SEALMASTER 300 S3 – ließ die Besucher einen Blick in die Zukunft der energie- und materialeffizienten Gummi- und Silikonverarbeitung werfen und alle Innovationen live erleben:

  • das Hydrauliksystem ServoGear  : energiesparender Antrieb und reduzierte Lärmbelastung
  • die Rückstromsperre PlastControl  : weiter verbesserte Einspritzgenauigkeit
  • das Energiemanagementsystem EnergyControl
  • die Fütterwalze ActiveFeed  : sicherer Einzug von größeren Materialstreifen-abmessungen
  • die neuen EcoSilence  Temperiergeräte: ermöglichen Stromeinsparungen von jährlich ca. 2.000 kWh
  • der FlowControl  Kaltkanal: durch Direktanspritzung kein Angussverlust
  • das ZeroWaste  ITM System: verlustfreie Artikelproduktion
  • Surfen Sie doch mal wieder auf unserem virtuellen Messestand. Dort werden alle Neuheiten detailliert und animiert vorgestellt.

 
Diese Demonstration geballter Innovationskraft fand nicht nur ein breites Echo beim Fachpublikum, sondern blieb auch den Messeveranstaltern nicht verborgen, die der DESMA dafür den Preis in der Kategorie „Machines and equipment for plastics processing” verliehen.
Somit fiel die Teilnahme an der 16. PLASTPOL, die mit 700 Ausstellern und mehr als 17.000 Besuchern den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht, für die DESMA überaus erfolgreich aus.

01. Okt. 2012

Nürnberg 2012: Die DKT - Dreiklang in DUR

Der perfekte Dreiklang: Product Award  – Viele Besucher – Gute Geschäfte. Was wünscht man sich zu einer Messe und Fachtagung mehr?  „Dass das Interesse an den Produkten der DESMA und die Stimmung so bleiben“ , so die DESMA Geschäftsführer Dr. Harald Zebedin und Martin Schürmann.

Mit mehr als 800 Besuchern aus Deutschland und überwiegend aus dem Ausland sowie 231 dokumentierten Messegesprächen und einer beachtlichen Anzahl von per Handschlag besiegelter Aufträge war die diesjährige Veranstaltung nicht nur für den Veranstalter, die Deutsche Kautschuk Gesellschaft, sondern auch für die DESMA die bisher erfolgreichste DKT!

Mehr zur Atmosphäre und  zu den gezeigten Details erfahren Sie bei Betrachten der Fotostrecke und bei der Messeberichterstattung.

01. Okt. 2012

Durch Sie motiviert zur Innovation: Product Award der DKG

Mit großer Freude konnte die DESMA anlässlich der DKT in Nürnberg einen weiteren DKG Product Award entgegennehmen. Das bereits zur Open House 2011 vorgestellte ZeroWaste ITM sorgte für großes Interesse in der Fachwelt.

Der Traum, eine abfallfreie Artikelproduktion zu realisieren, ist mit dieser Technik auch im Präzisionsartikelsegment machbar. Das grundsätzliche Verfahren beruht auf dem bekannten ITM (Injection-Transfer-Moulding)-Prozess mit temperiertem Topf. Das heißt, die Spritzkammer (=Topf) zur Materialverteilung ist flüssigtemperiert, um ein Anvulkanisieren der Mischung zu verhindern. Hierzu sind diverse Kühlbohrungen und dazugehörige Temperiergeräte vorgesehen. Nach dem Verpressvorgang werden die Einspritzdüsen mit Nadeln hydraulisch verschlossen. Diese Nadeln schließen direkt auf dem Artikel ab und vermeiden dadurch jeglichen Angussverlust. Neben der Materialeinsparung ist die dadurch entfallende Angussnippelentnahme ein weiterer Vorteil. Dadurch wird Zykluszeit eingespart und die Gefahr der bekannten Altgummiverschleppung durch nicht entformte Angüsse gebannt. Zusammen mit dem bei der DESMA erhältlichen 3-Phasen-ITM-Programm kann ein Einspritzprofil, ähnlich dem normalen Einspritzprofil bei anderen Spritzverfahren, realisiert werden.

Mit dieser patentierten Entwicklung möchte die DESMA auch darauf hinweisen, sich bei der Maschinenbeschaffung nicht ausschließlich auf die Energiethematik zu konzentrieren. Nach wie vor beträgt im Durchschnitt der Materialanteil an der Artikelproduktion über 50 %, wobei der reine Energieanteil bei ca. 2,5 % liegt. Bei Dichtungsproduktionen liegt der Abfallanteil oft bei 30 - 50 %! Das Einsparpotential ist somit ungleich höher.

Selbstverständlich sind bei der DESMA alle Maschinen der neusten S3-Generation mit ServoGear  Hydraulik und EcoSilence  Temperiergeräten verfügbar. Auch sind die Maschinen mit Iso+ Heizplatten erhältlich, die erhebliche Einsparpotentiale bringen. Durch diese neuen Temperiergeräte und durch die Iso+ Heizplatten lassen sich leicht 10.000 -  15.000 kW bei einer durchschnittlich ausgestatteten Spritzgießmaschine einsparen. Hinzukommt das Einsparpotential durch die ServoGear  Hydraulik. Aber wir sprechen hier von einem jährlichen Stromeinsparpotential von EUR 3.000 - EUR 6.000  bei einer 300-Tonnen-Maschine. Auf der Materialseite sprechen wir sehr schnell von vielen zehntausenden EURO.

Bereits 2006 wurde die DESMA mit einem DKG Product Award für den FlowControl  Kaltkanal ausgezeichnet. In der Zwischenzeit ist dieses Kaltkanalsystem mit seinem über die Maschinensteuerung einstellbaren Spritzvolumen / Düse zum Branchenmaßstab geworden und hat weltweit Verbreitung gefunden.

Der DKG Product Award 2012 wird dazu beitragen, dass sich ZeroWaste  ITM ebenfalls schnell durchsetzt. Für ihre Kunden hält die DESMA dieses neue System jederzeit für Versuche in ihrem gut ausgestatteten Technikum bereit.

Für weitere Informationen können Interessierte gerne den virtuellen DESMA-Messestand unter www.desma.biz besuchen. Eine komplette Funktionsanimation ist dort verfügbar.

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Newsbeiträge aus den Jahren 2007 - 2009

DESMA auf der IPF 2008 in Tokio.
DESMA auf der Rubber Mini Expo.
Bildergalerie zur Open House 2008.
Podcast Daniel Goeudevert, Keynote-Speaker bei der Open House 2008.
DESMA eröffnet Formenbau an ihrem nordamerikanischen Standort in Hebron / Kentucky
DESMA-Auszubildende im Ruhrgebiet
DESMA liefert Mehrwertlösung für Bay Tools - Eine wahre Erfolgsgeschichte in Südafrika.
"Fit für die Zukunft"
DESMA Bikerday 2008
42 Jahre Engagement & Erfahrung
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Lieferrekord im September 2008
DESMA-Website verzeichnet neuen Rekord
Italien: Neue Kunden, neuer Service
Ausbildungsbörse in Tuttlingen - ein großer Erfolg
DESMA als neuer Hauptsponsor bei einem der größten Laufsportevents in Süddeutschland
Die optimale Kombination: Maschinenbau-Formenbau-Technikum
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Hochdruck-Spritzaggregate als Problemlöser
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CAOUTCHOUC CAUCHO GOMMA, Lyon 20.-23.05.2008
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FlowControl+  besteht Testphase mit Bravour
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40 Jahre dabei und kein bisschen müde
Klöckner DESMA ehrt elf langjährige Mitarbeiter
Erfolgreiches erstes Steuerungssymposium
Globales Teamwork in Forschung und Entwicklung